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Viele Rapid-Fans reisen sicher wieder nach Graz © APA (Archiv/Neubauer)

Die Besuche von Fußball-Rekordmeister Rapid zählen stets zu den Saison-Höhepunkten von Sturm Graz. "Seit der GAK nicht mehr in

Die Besuche von Fußball-Rekordmeister Rapid zählen stets zu den Saison-Höhepunkten von Sturm Graz. "Seit der GAK nicht mehr in der Bundesliga spielt, haben wir diese Rolle eingenommen. Das sind immer enge, interessante Spiele", weiß Rapid-Coach Peter Pacult, dass die Grazer besonders heiß auf die Gastspiele der Grün-Weißen sind.

Neben dem Schlager der vierten Runde zwischen den beiden Europacup-Startern um 16.00 Uhr ist am Sonntag mit der Wiener Austria auch das dritte heimische Europa-League-Team im Einsatz, die Wiener empfangen um 18.30 Uhr SV Ried.

Rapid hat bereits am Dienstag daheim in Hütteldorf Beroe Stara Sagora 3:0 bezwungen, die Grazer waren hingegen erst am Donnerstag in Georgien gegen Dinamo Tiflis (1:1) an der Reihe. Trotz zwei Tagen mehr ohne Pflichtspiel und den monströsen Reisestrapazen der Grazer sieht Pacult keinen entscheidenden Vorteil für seine Truppe. "Sturm wird genauso gut vorbereitet ins Spiel gehen wie Rapid. Körperlich hat es bei Sturm noch nie Probleme gegeben", so Pacult vor seinem 70. Bundesliga-Auswärtsmatch als Trainer.

Die permanenten Gerüchte um einen Transfer von Stürmer Nikica Jelavic zu den Glasgow Rangers nerven Pacult zusehends. "Seit Wochen geistert etwas herum, und nichts ist fix. Das ist ein ungelegtes Ei, deshalb beschäftige ich mich damit auch nicht. Ich plane für Sonntag ganz normal mit ihm und sehe überhaupt keine Anzeichen, dass er sich nicht voll auf Rapid konzentriert", meinte Pacult über den 24-jährigen Kroaten, wegen dem laut britischen Medienberichten am Freitag Rangers-Sportdirektor Martin Bain in Wien war.

Sturm ist am frühen Freitagnachmittag nach dreieinhalb Flugstunden von Tiflis nach Graz gelandet. Nach einem regenerativen Training begann Trainer Franco Foda mit der Vorbereitung aufs Rapid-Match. In dieser hat auch die medizinische Abteilung Sturms einiges zu tun.

Aufgrund der harten Gangart von Dinamo Tiflis kehrten zahlreiche Grazer mit Wehwehchen aus Georgien heim. Torschütze Samir Muratovic ("Das Spiel in Tiflis war das schlechteste, an dem ich jemals teilgenommen habe") bekam einen Ellbogencheck ins Gesicht. Seine Teamkollegen Imre Szabics, Manuel Weber und Sandro Foda zogen sich diverse Prellungen zu. "Wir werden versuchen, gut dagegenzuhalten", kündigte Trainer Foda dennoch an.

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