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Lange waren beide Teams auf gleicher Augenhöhe © APA (rubra)

Der LASK steckt in der Fußball-Bundesliga in der Krise. Die Linzer kassierten am Samstag in der Stahlstadt mit einem 0:1 (0:0)

Der LASK steckt in der Fußball-Bundesliga in der Krise. Die Linzer kassierten am Samstag in der Stahlstadt mit einem 0:1 (0:0) gegen den Kapfenberger SV auch im vierten Saisonspiel eine Niederlage. Gerade noch vor dem ebenfalls punktlosen Schlusslicht Mattersburg findet sich der LASK weiter auf dem neunten Tabellenrang wieder, in der kommenden Runde wartet die schwere Auswärtsreise nach Innsbruck.

Deni Alar enteilte in der 78. Minute nach einem Lochpass von Markus Felfernig der Linzer Defensive und erzielte den Goldtreffer für die Obersteirer. Die Mannschaft um Trainer Werner Gregoritsch prolongierte damit ihren starken Saisonstart und feierte den ersten Erfolg in der Ferne seit 27. Februar (1:0 gegen Austria Kärnten). In der Tabelle bedeuten sieben Zähler aus vier Spielen Platz fünf.

"Mit einer Niederlage stecken wir bis zum Hals im Dreck drinnen", hatte Trainer Helmut Kraft vor der Partie gemeint. Nur 3.900 Zuschauer bekamen bei verregnetem Wetter auf der Gugl dann zunächst fußballerische Schmalkost geboten, in der nur die Torhüter glänzten. Thomas Mandl aufseiten der Hausherren sowie sein Gegenüber Raphael Wolf erwiesen sich als sichere Rückhalte für ihre Teams. Der LASK startete zwar besser und hatte durch Daniel Kogler und Kapitän Rene Aufhauser (beide 10.) eine Doppelchance, die von Verletzungspech geplagten Obersteirer agierten mit Fortdauer der Partie aber immer gefährlicher.

So sehr die Partie vor dem Pausenpfiff Fahrt aufgenommen hatte, so sehr verflachte sie wieder nach Seitenwechsel. Viele Fehlpässe prägten das nicht unbedingt ansehnliche Spiel beider Mannschaften. LASK-Trainer Kraft reagierte nach einer Stunde mit der Hereinnahme von Routinier Christian Mayrleb. Die Riesenchance auf die Führung fanden im Konter allerdings die Kapfenberger vor: Nach Querpass von Felfernig verstolperte der eingewechselte Michael Tieber allein vor Mandl (71.). Alar machte es sieben Minuten später besser. Der LASK konnte im Finish nicht mehr zusetzen.

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