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Heimaturlaub nach hartem Training mit Spry © APA (Techt/Archiv)

Die Flüge von Manchester nach Wien und retour waren schon gebucht, bevor Paul Scharner von seiner Nicht-Nominierung für das

Die Flüge von Manchester nach Wien und retour waren schon gebucht, bevor Paul Scharner von seiner Nicht-Nominierung für das österreichische Fußball-Nationalteam erfahren hat. Der 30-Jährige traf am Samstag in Niederösterreich ein und wird nun in den kommenden Tagen in seiner Heimat regenerieren, ehe er am Donnerstag auf die Insel zurückkehrt.

Dem ÖFB-Team wird der 30-fache Internationale rund um das Mittwoch-Länderspiel in Klagenfurt gegen die Schweiz, für das er nur auf der Abrufliste steht, wohl keinen Besuch abstatten. "Vier Stunden Fahrzeit sind doch etwas lang", meinte Scharner.

Stattdessen erholt sich der Ex-Austrianer im Mostviertel von den Strapazen der vergangenen Woche, in der er unter Anleitung von Conditioning Coach Roger Spry in Birmingham hart trainiert hat. "Es waren sehr anstrengende Einheiten mit interessanten Übungen", sagte Scharner.

In den kommenden Tagen ist Ausspannen angesagt, erst dann beschäftigt sich der nunmehrige Ex-Wigan-Spieler wieder intensiver mit seiner beruflichen Zukunft. "Es gibt ein absolut konkretes Angebot aus der Premier League, das ich sofort unterschreiben könnte", erklärte Scharner, ohne einen Club-Namen verraten zu wollen.

Mit der Entscheidung über seinen künftigen Arbeitgeber möchte sich der Niederösterreicher aber noch Zeit lassen, nicht nur, weil er als ablösefreier Spieler auch nach dem Ende der Transferzeit am 31. August bei einem Club anheuern könnte. "Durch die WM sind viele Spieler müde und verletzungsanfällig, da kann sich in den ersten Meisterschafts-Wochen noch einiges tun."

Wo auch immer Scharner unterkommen wird - als Innenverteidiger wird man ihn nicht mehr zu sehen bekommen. "Jeder Club, der an mir interessiert ist, weiß, dass ich im Mittelfeld spiele." Seine Lieblingsposition sei weder jene des offensivsten Mittelfeldmannes im Zentrum noch die des Abräumers vor der Abwehr, sondern "ein Sechser nach Paul-Scharner-Interpretation, mit viel Offensivkraft", betonte Scharner, der sich trotz seines Alters noch lange nicht am absteigenden Ast sieht. "Ich fühle mich zwar kopfmäßig wie 30, aber nicht körperlich. Ich bin so fit wie noch nie, und es wird noch weiter bergauf gehen."

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