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Constantini will gegen die Schweiz überzeugen © APA (Eggenberger)

Österreichs Fußball-Nationalteam hat am Montagvormittag in Klagenfurt mit einer lockeren Trainingseinheit die Vorbereitungen

Österreichs Fußball-Nationalteam hat am Montagvormittag in Klagenfurt mit einer lockeren Trainingseinheit die Vorbereitungen aufs Test-Länderspiel gegen die Schweiz begonnen. Kapitän Marc Janko, die Tormänner Jürgen Macho (jeweils Oberschenkelverhärtung) und Michael Gspurning (Verhärtung der Rückenmuskulatur) sowie Verteidiger Franz Schiemer (Mittelfußknochen) sind leicht angeschlagen eingerückt.

Daniel Beichler ist wegen Leistenproblemen bei seinem Berliner Arbeitgeber Hertha BSC geblieben, der Mittelfeldspieler dürfte fürs Match am Mittwoch um 20.30 Uhr im Wörthersee-Stadion kein Thema sein. Ekrem Dag war am Sonntagabend mit Besiktas Istanbul noch im Testspieleinsatz und traf am Montagnachmittag in Kärnten ein.

"Die Schweiz ist klarer Favorit", meinte Teamchef Dietmar Constantini und verwies auf den 1:0-Sieg der Eidgenossen bei der WM gegen den späteren Champion Spanien. "Alle werden sich ins Zeug legen, dieses Spiel ist sehr wichtig", versprach der Tiroler vor dem letzten Match vor dem EM-Qualifikations-Auftakt am 7. September in Salzburg gegen Kasachstan und am 8. Oktober in Wien gegen Aserbaidschan. "Das sind zwei Entscheidungsspiele, in denen wir sechs Punkte holen sollten", stellte Constantini wie auch Verbands-Boss Leo Windtner klar.

Im Kader fürs Schweiz-Match stehen mit Christian Fuchs (Mainz), Emanuel Pogatetz (Hannover), Sebastian Prödl (Werder Bremen), Beichler (Hertha BSC), Ümit Korkmaz (Eintracht Frankfurt), Martin Harnik (VfB Stuttgart) und Erwin Hoffer (Kaiserslautern) gleich sieben Deutschland-Legionäre. Constantini erhofft sich durch die deutsche Welle einen Aufschwung für sein Team. "Wenn unsere Legionäre in Deutschland zum Einsatz kommen, dann wäre das ideal für uns. Die deutsche Liga ist ohne Zweifel besser als die österreichische", so Constantini.

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