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Hoffer will im Team und beim FCK aufspielen © APA (Eggenberger)

Erwin "Jimmy" Hoffer fühlt sich im Stadion am Ufer des Klagenfurter Wörthersees fast wie zu Hause. Hier hat der Stürmer

Erwin "Jimmy" Hoffer fühlt sich im Stadion am Ufer des Klagenfurter Wörthersees fast wie zu Hause. Hier hat der Stürmer bereits drei Doppelpacks erzielt. Nun hofft der 23-Jährige nach einem sehr schwierigen Jahr in Italien nicht nur auf ein erfolgreiches Test-Ländermatch am Mittwoch gegen die Schweiz, sondern auch auf bessere Zeiten bei seinem neuen deutschen Arbeitgeber 1. FC Kaiserslautern.

Am 1. April hatte Hoffer Teamchef Dietmar Constantini ein perfektes Debüt beschert. Beim 2:1 in der WM-Qualifikation gegen Rumänien erzielte Hoffer beide Treffer, es waren seine ersten und bis dato einzigen im Team-Trikot. "Hoffer ist wie eine laufende Handgranate", hatte Constantini damals über seinen wieselflinken Angreifer gemeint.

Damals befand sich Hoffer in absoluter Topform. Fast logisch war das Interesse von zahlreichen Clubs aus dem Ausland, Hoffer entschied sich schließlich für Napoli. Nicht die beste Wahl, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte. Doch Hoffer zog aus dem Abenteuer Süditalien auch Positives: "Von jeder Station kann man Sachen mitnehmen."

In Kaiserslautern ("Eine neue Herausforderung") deutet sehr viel auf bessere Zeiten für Hoffer hin. "Der Trainer (Marco Kurz, Anm.) wollte mich unbedingt haben, das ist schon sehr positiv. Ich bin topfit und die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen", berichtete Hoffer, der in einem "Freundschaftsspiel" gegen SC Hauenstein bei einem Zusammenstoß zwei Schneide- und zwei Backenzähne verloren hat. Seitdem spielt Hoffer mit Mundschutz.

Hoffer scheint den schmerzhaften Zwischenfall gut verdaut zu haben, am vergangenen Samstag hat er im Test gegen Aberdeen (2:0) einen Treffer erzielt. Ob er am ersten Spieltag der Bundesliga am 21. August in Köln zur Stammformation gehören wird, kann und will Hoffer derzeit aber noch nicht abschätzen.

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