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Frankreichs runderneuerte Elf legte Fehlstart hin © APA (epa)

Ohne seine 23 WM-Verlierer hat Frankreich die nächste Enttäuschung einstecken müssen. Beim Debüt von Trainer Laurent Blanc

Ohne seine 23 WM-Verlierer hat Frankreich die nächste Enttäuschung einstecken müssen. Beim Debüt von Trainer Laurent Blanc unterlag die "Equipe Tricolore" am Mittwochabend Norwegen 1:2. Erik Huseklepp (52., 72.) erzielte in Oslo beide Tore für die Skandinavier. Frankreich war durch einen Treffer von Hatem Ben Arfa (48.) in Führung gegangen.

Die Niederlande legten genau einen Monat nach dem verlorenen WM-Finale einen mäßigen Start hin. Eine B-Elf des Vizeweltmeisters erreichte bei EM-Gastgeber Ukraine nur ein 1:1. Bondscoach Bert van Marwijk verzichtete in Donezk auf alle Akteure, die vor 31 Tagen im Endspiel gegen Spanien mit 0:1 unterlegen waren.

Ein glänzender Einstand bei seinem Comeback für Schweden gelang hingegen Zlatan Ibrahimovic. Der Barcelona-Stürmerstar erzielte beim 3:0 gegen Schottland in Solna bereits in der 4. Minute die Führung. Ibrahimovic glänzte auch mit dem einen oder anderen technischen Gustostückerl, ehe ihn der neue Teamchef Erik Hamren nach einer Stunde vom Platz nahm.

Kapitän Steven Gerrard bewahrte England vor einer weiteren bitteren Enttäuschung. Der Mittelfeldmann von Liverpool erzielte beide Tore zum 2:1-Erfolg der "Three Lions" im Londoner Wembley-Stadion gegen Ungarn. Fünf Wochen nach dem WM-Aus im Achtelfinale gegen Deutschland musste England einem Rückstand hinterherlaufen. Ein Eigentor von Phil Jagielka (62.) brachte die Gäste in Front. Doch Gerrards Doppelpack (69., 73.) sorgte für den Sieg und bewahrte Trainer Fabio Capello vor weiterer Kritik auf der Insel.

Ein Erfolgserlebnis gab es auch für Rapids umworbenen Stürmer Nikica Jelavic, der beim 1:1 von Kroatien beim WM-Achtelfinalisten Slowakei zum Ausgleich (54.) traf. Jelavic war von Teamchef Slaven Bilic zur Pause eingetauscht worden. Mit Hamdi Salihi war auch ein zweiter Rapid-Angreifer treffsicher, der Albaner erzielte beim 1:0 gegen Usbekistan das entscheidende Tor (14.).

Argentinien setzte sich im ersten Spiel nach dem Aus von Teamchef Diego Maradona gegen Irland 1:0 durch. Angel di Maria erzielte bei der Eröffnung des brandneuen Aviva-Stadions in Dublin in der 20. Minute den Goldtreffer. WM-Gastgeber Südafrika feierte ebenfalls einen knappen 1:0-Erfolg im Soccer-City-Stadion gegen WM-Achtelfinalist Ghana.

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