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UEFA-Generalsekretär Infantino ist zufrieden © APA (epa)

Die Fußball-EM 2012 wird doch in der Ukraine stattfinden! Und zwar wie geplant in allen vier ausgewählten Städten. Nach der

Die Fußball-EM 2012 wird doch in der Ukraine stattfinden! Und zwar wie geplant in allen vier ausgewählten Städten. Nach der letzten Inspektion-Tour durch Funktionäre der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in den Austragungsorten Kiew, Lemberg, Donezk und Charkiw hat UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino die Organisatoren gelobt und grünes Licht gegeben.

"Alles wird gut, es gibt keine Probleme", sagte der für die Abwicklung des Turniers zuständige ukrainische Vizepremier Boris Kolesnikow erleichtert. Im Mai hatte die UEFA noch große Bedenken geäußert, besonders Mängel in den Austragungsorten Lemberg und Charkiw (Charkow) wurden kritisiert. In nur vier Monaten dürfte die neue ukrainische Regierung aber viel nachgeholt haben. Infantino sparte daher auch nicht mit Lob, bezeichnete Kolesnikow und Grigori Surkis, den Präsidenten des ukrainischen Fußball-Verbandes (FFU), scherzhaft als "Supermen".

Auch wenn die endgültige Entscheidung durch die UEFA erst im September fällt, scheint die Gefahr gebannt zu sein, dass die Ukraine die EM 2012, deren Durchführung ihr gemeinsam mit Polen übertragen wurde, verliert. "Wir blicken optimistisch in die Zukunft, besonders wenn man in Betracht zieht, wie die Vorbereitungen gegenwärtig ablaufen", bestätigte Infantino am Ende seiner Visite. "Ich bin der vollen Überzeugung und sehr optimistisch, dass die EM 2012 in der Ukraine ein Erfolg wird."

Die Fußball-EM-Endrunde wird im Juni und Juli 2012 gemeinsam von Polen und der Ukraine ausgerichtet. Die Qualifikation für das Turnier hat am vergangenen Mittwoch mit einem Spiel zwischen Estland und den Färöer (2:1) begonnen. Österreich kämpft in Gruppe A u.a. gegen den WM-Dritten Deutschland um einen Startplatz. Das EM-Endspiel wird in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ausgetragen.

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