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Ratloser Trainer Schöttel an der Seitenlinie © APA (Pessenlehner)

Nach dem ansprechenden Start in die Fußball-Bundesliga ist der SC Wiener Neustadt am Samstag in eine bittere Niederlage

Nach dem ansprechenden Start in die Fußball-Bundesliga ist der SC Wiener Neustadt am Samstag in eine bittere Niederlage gestolpert. Der aktuelle Bundesliga-Dritte und Vorjahresfinalist unterlag dem Vorarlberger Regionalligisten Dornbirn in der ersten Cup-Runde durch ein Goldtor von Anis Garci (81.) 0:1. "Der Ball wollte nicht hinein", sagte Trainer Peter Schöttel am Sonntag.

"Dennoch müssen wir in der Lage sein, über so einen Gegner drüberzukommen", so Schöttel gegenüber der APA. In die Meisterschaft haben die Niederösterreicher nach vier Runden erst eine Niederlage erlitten. Gegen den Zweitliga-Absteiger aus Vorarlberg fanden die Wiener Neustädter jedoch kein Rezept. "Das Schwerste im Fußball ist es, das Spiel zu machen, wenn der Gegner völlig passiv spielt", meinte Schöttel. "Es ist gegen Rapid oder Salzburg fast einfacher."

Wiener Neustadt dominierte das Spiel auf der Dornbirner Birkenwiese über weite Strecken, vergab aber gegen konterstarke und gut eingestellte Vorarlberger einige Chancen. Nach dem Rückstand zerfiel das Spiel der Niederösterreicher. "Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Die Dornbirner haben trotz ihrer finanziellen Probleme eine eigentlich stärkere Mannschaft als in der Ersten Liga im Vorjahr", sagte Schöttel. "Dennoch trifft uns diese Niederlage sehr. Wir haben im Cup in der vergangenen Saison schöne Erfolge gefeiert."

Die Hoffnung auf einen internationalen Startplatz hat der Neustädter Trainer aber noch nicht aufgegeben. "Es sagen jedes Jahr zwanzig Trainer, dass es über den Cup am leichtesten sei, ins internationale Geschäft zu kommen. Am Ende gibt es aber nur einen Platz. Wir sind in der Meisterschaft gut unterwegs. Wir können noch eine gute Rolle spielen", meinte Schöttel.

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