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Alles andere als erbaulicher Saisonstart Hannovers © APA (Leodolter)

Frust statt Vorfreude: Bei Hannover 96, dem Club von ÖFB-Teamspieler Emanuel Pogatetz, kriselt es schon vor dem Bundesliga-Start

Frust statt Vorfreude: Bei Hannover 96, dem Club von ÖFB-Teamspieler Emanuel Pogatetz, kriselt es schon vor dem Bundesliga-Start gegen Eintracht Frankfurt am Samstag gewaltig. Die blamable Pleite in Elversberg - das zweite Cup-Aus gegen einen Viertligisten nacheinander - sorgt für viel Unruhe bei den "Fußball-Deppen" der Nation.

Die Fans sind wütend und Clubchef Martin Kind ist erbost über den Imageverlust. "Am einfachsten wäre jetzt ein Sieg über Frankfurt. Ich weiß zwar nicht, wie, aber ein Sieg würde viel Brisanz herausnehmen", kommentierte Kind mit viel Sarkasmus die Situation beim selbst ernannten Abstiegskandidaten.

Trainer Mirko Slomka fiel nach dem Spiel in Elversberg nichts Besseres ein, als vor laufender TV-Kamera Verstärkungen für die Offensive zu fordern. "Das kann er ja bei einer Niederlage gegen Frankfurt machen, aber doch nicht, wenn man gegen einen Viertligisten ausscheidet", kritisierte Kind den unprofessionellen Auftritt des Trainers, der sich prompt wehrte. "Meine Aussage hatte wenig mit der Niederlage bei einem Viertligisten zu tun. Das war auf die Bundesliga-Saison bezogen", sagte Slomka am Montag.

Der Coach soll ebenso wie Sportdirektor Jörg Schmadtke im Amt bleiben. Kind bat beide zu einem Gespräch bereits am Sonntagabend. Laut Slomka soll dabei vereinbart worden sein, dass Schmadtke sich um weitere Zugänge bemühen werde. Slomka dürfte aber nach dem Pokal-Desaster und mäßigen Testspiel-Resultaten der Top-Kandidat für die erste Trainer-Entlassung der Saison sein.

Slomka und Schmadtke sind wohl alles andere als eine Ideallösung. "Wir stehen nicht auf dem Marktplatz und demonstrieren Verbundenheit. Wir arbeiten daran, den Club gemeinsam nach vorne zu bringen", erläuterte der Sportdirektor in der vergangenen Woche im Beisein von Slomka das Verhältnis.

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