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Offener Schlagabtausch in Vorarlberg © APA (Archiv/Pfarrhofer)

Der SCR Altach hat mit einem 3:3 (1:1) im Vorarlberg-Derby auswärts gegen den FC Lustenau vorläufig wieder die Tabellenführung

Der SCR Altach hat mit einem 3:3 (1:1) im Vorarlberg-Derby auswärts gegen den FC Lustenau vorläufig wieder die Tabellenführung der Ersten Liga übernommen. Der Titelkandidat musste dabei vor 4.200 Zuschauern dreimal einen Rückstand aufholen und zudem ab der 65. Minute mit einem Mann weniger auskommen. Das Team von Adi Hütter liegt vor den Dienstagspielen punktegleich mit der Admira an der Spitze.

Altach gab nach der ersten Saisonniederlage gegen St. Andrä zum zweiten Mal in Folge Punkte ab. Die Lustenauer prolongierten ihren Aufwärtstrend auch gegen den Titelkandidaten und sind bereits seit sechs Runden ungeschlagen.

Den Gastgebern glückte bei kühlen Temperaturen und Regen ein Auftakt nach Maß. Patrick Seeger staubte einen von Altach-Goalie Kobras produzierten Abpraller nach einem Jonathan-Schuss nach 90 Sekunden zum 1:0 ab. Danach übernahmen sofort die Altacher das Kommando. Die Lustenauer hatten sich aufgrund des starken Drucks der Altacher aufs Kontern verlegen müssen. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs gelang den Gästen aber doch noch der hochverdiente Ausgleich. Torjäger Harald Unverdorben verwertete einer Seeger-Flanke per Kopf.

Nach Wiederbeginn riss bei den Altachern dann aber der Spielfluss, die Lustenauer waren nun über weite Strecken das bessere Team. Nach einer Stunde scheiterte Jonathan noch mit einem Lattenpendler knapp, fünf Minuten später traf Abwehrspieler Christoph Schösswendter jedoch zur abermaligen Führung. Eine Minute später erschwerte dann Matthias Hopfer mit einer gelb-roten Karte die Aufgabe für die Altacher noch zusätzlich. Dennoch gelang dem eingewechselten Ademi (72.) wenig später der abermalige Gleichstand.

In der turbulenten Schlussphase fiel dann noch ein Treffer auf beiden Seiten. Christoph Kobleder (81.) sorgte zunächst mit einem sehenswerten Weitschusstor für das 3:2, Unverdorben (82.) gelang aber postwendend unter Mithilfe von Lustenau-Keeper Breuss mit seinem achten Saisontor wieder der Ausgleich. Eine Minute vor dem Ende vergab Ademi den Matchball, sein Schuss streifte aber hauchdünn am Tor vorbei.

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