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Bremen lässt Özil ins Land des Weltmeisters ziehen © APA (dpa)

Wenige Tage vor Beginn der deutschen Fußball-Bundesliga hat Werder Bremen seinen Regisseur Mesut Özil an Real Madrid verloren.

Wenige Tage vor Beginn der deutschen Fußball-Bundesliga hat Werder Bremen seinen Regisseur Mesut Özil an Real Madrid verloren. Der Mittelfeldspieler wird einen Vertrag für das "weiße Ballett" unterschreiben. Darauf einigten sich beide Vereine am Dienstag. "Wir respektieren damit Mesuts Wunsch, schon jetzt den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen", sagte Werder-Sportdirektor Klaus Allofs.

Özil fehlte am Nachmittag im Training und wird am Mittwoch in Madrid medizinische Checks absolvieren. Im Heimspiel zur Champions-League-Qualifikation gegen Sampdoria Genua am Mittwochabend steht er daher Trainer Thomas Schaaf nicht mehr zur Verfügung. Der bisherige Teamkollege der Österreicher Sebastian Prödl und Marko Arnautovic war im Jänner 2008 vom FC Schalke 04 zu Werder gekommen. Mit den Hanseaten wurde er 2009 DFB-Cupsieger. Für die Grünweißen bestritt der 21-Jährige insgesamt 71 Spiele und erzielte dabei 12 Treffer.

Darüber hinaus gewann Özil im Sommer 2009 mit dem deutschen U21-Team den EM-Titel. Lohn seiner kontinuierlichen Entwicklung an der Weser war die Berufung in den Kader der A-Nationalmannschaft, in der im Frühjahr 2009 debütierte. Bei der WM 2010 in Südafrika erreichte der 17-fache Internationale mit der DFB-Elf den dritten Platz und wurde als einer von zehn Kandidaten für die Auszeichnung des besten Spielers nominiert.

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