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Neuauflage des Vorjahresduells © APA (Fohringer)

Rapid Wien hofft am Donnerstag (18.45 Uhr) im ausverkauften Hanappi-Stadion auf ein Deja-vu. Die Hütteldorfer bekommen es wie im

Rapid Wien hofft am Donnerstag (18.45 Uhr) im ausverkauften Hanappi-Stadion auf ein Deja-vu. Die Hütteldorfer bekommen es wie im Vorjahr im Play-off zur Europa League mit Aston Villa zu tun und peilen dabei eine neuerliche Sensation an. 2009 wurde der Premier-League-Club dank eines 1:0 in Wien und eines 1:2 in Birmingham aus dem Bewerb geworfen.

Beide Treffer für Rapid erzielte damals Nikica Jelavic, der allen Transfergerüchten zum Trotz in beiden Partien gegen Villa zum Einsatz kommen wird. Vor einem Jahr in Wien traf der Kroate bereits nach 16 Sekunden. "Ein schnelles Tor wäre wieder sehr schön. Es muss ja nicht nach 16, sondern kann auch nach 17 oder 18 Sekunden sein", schmunzelte Steffen Hofmann. Laut dem Deutschen steht Rapid vor einer noch schwierigeren Aufgabe als 2009. "Aston Villa wird uns sicher nicht mehr unterschätzen und das Ausscheiden gutmachen wollen", befürchtete der Kapitän.

Gleicher Ansicht war sein Trainer Peter Pacult. "Jetzt wissen sie, wer Rapid ist. Die Einstellung wird eine andere sein." Allerdings könnte der Druck, sich rehabilitieren zu müssen, auch hemmend sein, vermutete der Coach. Pacult wünscht sich ein Resultat, "mit dem wir guter Hoffnung in einer Woche nach Birmingham reisen können". Abseits aller taktischen Planspiele setzt Pacult auf das durch die Siege gegen Salzburg und Sturm Graz wiedergewonnene Selbstvertrauen. "Wir haben zuletzt die Leistungen gebracht, die wir uns von Anfang an erwartet haben. Die Mannschaft ist wieder gefestigt und die Spielfreude ist wieder da."

Dennoch warnte der 50-Jährige vor übertriebenem Optimismus. "Wir müssen schon die Kirche im Dorf lassen. Aston Villa ist noch immer ein Club aus der englischen Premier League, der in der letzten Meisterschaft Liverpool hinter sich gelassen hat." Pacults Respekt wurde durch die Eindrücke des souveränen 3:0 der Birminghamer zum Liga-Auftakt gegen West Ham United genährt. So sei etwa der körperliche Zustand der "Villians" viel besser als noch im Vorjahr.

Die Aston-Villa-Delegation landete am Mittwochnachmittag in Wien-Schwechat, schon davor ließ Interimscoach Kevin MacDonald wissen, dass man das Spiel ernst nehmen werde. "Wir hoffen auf ein gutes Resultat. Wir haben gegen Rapid noch etwas gutzumachen und würden uns auf die Teilnahme an der Gruppenphase freuen, weil dann viele junge Spieler Erfahrung sammeln könnten."

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