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Kroate pokerte offenbar zu hoch © APA (Pessenlehner)

Der SK Rapid hat den Verkauf des kroatischen Fußball-Teamspielers Nikica Jelavic zumindest vorläufig ad acta gelegt. Laut

Der SK Rapid hat den Verkauf des kroatischen Fußball-Teamspielers Nikica Jelavic zumindest vorläufig ad acta gelegt. Laut Sportdirektor Alfred Hörtnagl wird der 24-Jährige in den beiden Play-off-Spielen zur Europa League gegen Aston Villa im Einsatz sein, gänzlich ausschließen wollte er einen Abgang von Jelavic bis zum Ende der Transferzeit am 31. August aber auch nicht.

Nach den Angaben des 43-Jährigen war sich Rapid mit den Glasgow Rangers am vergangenen Donnerstag über die Ablösesumme - kolportiert wurden 4 Millionen Pfund (4,86 Mio. Euro) - einig. Dann aber hätten Jelavic und der schottische Meister bei den Vertragsverhandlungen keinen gemeinsamen Nenner gefunden.

Am Sonntagabend und am Montag hätten die Rangers zwar neue Versuche gestartet, "aber dann war die klare Haltung von uns, dass wir ihn so kurz vor so wichtigen Spielen nicht hergeben können". Die Zeit, kurzfristig einen adäquaten Nachfolger (als Kandidat war unter anderen Klemen Lavric im Gespräch) zu engagieren, sei zu kurz gewesen, betonte Hörtnagl.

Hörtnagl hofft nun auf eine professionelle Reaktion von Jelavic, der sich am Mittwoch nicht mehr zu dieser Thematik äußern wollte. "Sein Interesse, zu den Rangers zu wechseln, hat er bekundet. Auf der anderen Seite weiß er auch, was er an Rapid hat, und er wird sich jetzt voll auf die Aufgaben bei uns konzentrieren", versprach der Sportdirektor.

Mit einem Einsatz gegen Villa wäre der Kroate für die fix in der Champions League stehenden Rangers im Herbst im Europacup nicht spielberechtigt, womit deren Interesse wohl abflauen würde. Von anderen Clubs gab es laut Hörtnagl keine konkreten Anfragen, dennoch ist der Verbleib von Jelavic nicht gesichert. "Was bis zum 31. August passiert, darüber kann ich keine Aussage machen."

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