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Internacional-Kapitän Bolivar mit dem Pokal © APA (epa)

Der brasilianische Club Internacional Porto Alegre hat zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das lateinamerikanische Pendant

Der brasilianische Club Internacional Porto Alegre hat zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das lateinamerikanische Pendant zur Champions League, die Copa Libertadores, gewonnen. Die Verein aus Süden des Landes besiegte am Mittwochabend (Ortszeit) in Porto Alegre im Final-Rückspiel vor heimischen Publikum den mexikanischen Club Chivas Guadalajara mit 3:2 (0:1).

"Inter" hatte das Hinspiel vor einer Woche in Guadalajara mit 2:1 gewonnen. Der brasilianische Vizemeister von Trainer Celso Roth hatte zwar in der heiß umkämpften Partie vor 55.000 Zuschauern die besseren Torchancen, geriet aber in der 41. Minute der ersten Halbzeit durch ein nahezu akrobatisches Tor von Marco Fabian zunächst in 0:1-Rückstand.

Den Ausgleich erzielte in der 16. Minute der zweiten Halbzeit Rafael Sobis. 14 Minuten später legte Leandro Damião mit einem Treffer nach und Giuliano erhöhte in 43. Minute zum 3:1. Sekunden vor dem Abpfiff gelang dann Chivas durch Patricio Araujo noch der Anschlusstreffer. Da waren die Mexikaner schon mit einem Mann weniger auf dem Platz: Kurz zuvor hatte Omar Arellano nach einem groben Foul an D'Alessandro die rote Karte gesehen. Internacional hätte auch ein Unentschieden zum Sieg der Copa Libertadores gereicht. Für "Inter" ist es der zweite Copa-Libertadores-Triumph nach 2006, als die Rot-Weißen auch Club-Weltmeister wurden.

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