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Hoffer und Maierhofer brachten sieben Mio. Euro © APA (Archiv/Pfarrhofer)

Bei Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid haben in den vergangenen Jahren die Kassen geklingelt. Nie zuvor hat der

Bei Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid haben in den vergangenen Jahren die Kassen geklingelt. Nie zuvor hat der Traditionsclub aus Hütteldorf mehr Geld durch Transfers eingenommen. Der Verkauf des Kroaten Nikica Jelavic, den dieser durch den Boykott des Spiels gegen Aston Villa am Donnerstag selbst heraufbeschworen hat, reiht sich nahtlos in eine Liste namhafter Abgänge ein.

Kolportierte 5,0 Millionen Euro sollen die Glasgow Rangers für den 24-jährigen Stürmer ausgegeben haben, fast ein Drittel geht allerdings an dessen belgischen Ex-Club Zulte Waregem. Im Vorjahr hatte Rapid aus den Verkäufen von Erwin Hoffer zum SSC Napoli (5,0 Mio. Euro) und Stefan Maierhofer zu den Wolverhampton Wanderers (2,0 Mio. Euro) bereits sieben Millionen lukriert. Die beiden Stürmer sind mittlerweile nicht mehr bei diesen Clubs tätig.

Rapid hat seit dem Abgang von Ex-Teamkapitän Andreas Ivanschitz zu Red Bull Salzburg (4,0 Mio.) im Dezember 2005 alleine durch seine fünf Toptransfers deutlich mehr als 15 Millionen Euro eingenommen. Seit dem Wechsel von Flügelspieler Ümit Korkmaz zu Eintracht Frankfurt (2,5 Mio.) unmittelbar vor der EM 2008 sind es bereits kolportierte zwölf Millionen, die der Club unter Ex-Finanzminister Rudolf Edlinger durch Transfers erwirtschaftet hat.

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