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Salihi will wieder gegen Mattersburg netzen © APA (Hochmuth)

Zwischen den Europa-League-Duellen mit Aston Villa steht für Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid ein zumindest laut

Zwischen den Europa-League-Duellen mit Aston Villa steht für Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid ein zumindest laut Papierform angenehmes Intermezzo auf dem Programm. Die Hütteldorfer bekommen es am Sonntag vor eigenem Publikum mit dem punktlosen Schlusslicht SV Mattersburg zu tun und haben den dritten Liga-Sieg in Folge im Visier.

"Unsere Formkurve stimmt, die Spieler sind wieder dort, wo sie hingehören, und jetzt wollen wir die drei Punkte gegen Mattersburg", sagte Trainer Peter Pacult. Im Vergleich zum 1:1 am Donnerstag im Hanappi-Stadion gegen Aston Villa wird der Wiener die eine oder andere Umstellung vornehmen. "Aber nicht, weil einige Spieler müde sind, sondern einfach deswegen, damit auch andere zum Zug kommen und Matchpraxis sammeln", erklärte Pacult, der seinen kompletten Kader zur Verfügung hat.

Bereits vier Tage nach der Partie gegen den SVM geht es in Birmingham wieder gegen Villa, als Generalprobe für das Play-off-Rückspiel zur Europa League will Pacult das Duell mit den Burgenländern aber nicht verstanden wissen. "Das kann man überhaupt nicht vergleichen, sowohl was den Gegner als auch was die Stimmung im Stadion betrifft", betonte der 50-Jährige.

Sein Mattersburg-Kollege Franz Lederer glaubt nicht daran, dass die Rapidler gegen den SVM schon Aston Villa im Hinterkopf haben. "Darüber denke ich erst gar nicht nach, das sind alles Vollprofis", beteuerte der Burgenländer, der erstmals in dieser Saison auf den zuletzt gesperrt gewesenen Ilco Naumoski zurückgreifen kann.

Rapid steht laut Lederer vor einem "Muss-Sieg", dagegen könne seine Mannschaft gelassen an die Aufgabe herangehen. "Wenn man keinen Punkt hat, ist jedes Spiel ungut. Aber wir haben auswärts gegen Rapid null Druck, da rechnet sich die Öffentlichkeit nichts aus."

Lederer hingegen glaubt daran, dass die Auswärtsmisere nach acht Niederlagen in Folge zu Ende gehen könnte. "Auch wenn wir im Cup nur gegen einen Landesligisten (Anm.: 5:1 gegen Stegersbach) gewonnen haben: Da ist die Mannschaft so aufgetreten, wie es sich gehört. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass wir die Talsohle hinter uns gelassen haben. Wir wollen anschreiben, auch wenn da alles passen muss", erklärte der 46-Jährige. Seine Truppe wird zum ersten Mal in den neuen weinrot-hellblauen Auswärtstrikots einlaufen, die frappant an die Spielkleidung von Aston Villa erinnert.

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