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Neustadt-Trainer Schöttel will Tore sehen © APA (Krugfoto)

In der Leaderrolle kommt die SV Ried am Samstag (18.30 Uhr) zum Tabellendritten Wiener Neustadt. Ein Spitzenspiel wider Erwarten,

In der Leaderrolle kommt die SV Ried am Samstag (18.30 Uhr) zum Tabellendritten Wiener Neustadt. Ein Spitzenspiel wider Erwarten, in dem die Oberösterreicher gegen die Cup-Verlierer keineswegs in die Favoritenrolle schlüpfen wollen. "Wir sind nicht einmal leichter Favorit, die Chancen auf einen Sieg stehen nicht einmal 50:50", meinte Ried-Trainer Paul Gludovatz.

Sein Team kommt mit drei Siegen in Folge im Gepäck nach Niederösterreich, zuletzt überraschte man mit dem 1:0 bei der Wiener Austria. "Wir haben die letzten beiden Auswärtspartien gewonnen, aber Wiener Neustadt ist eine andere Geschichte", meinte Gludovatz. Der Burgenländer erinnerte an die Bilanz der vergangenen Saison: "Wir haben dort noch nicht gepunktet." 2009/10 unterlagen die "Wikinger" bei der Magna-Elf mit 1:2 und 0:2.

Die Oberösterreicher werden mit den wiedergenesenen Nacho und Florian Mader anreisen, weiterhin fehlt Abwehrchef Oliver Glasner, der sich nach Achillessehnenproblemen auf dem Weg der Besserung befindet. Peter Hackmair wird hingegen nach seiner schweren Knieverletzung bis zum Frühjahr ausfallen. Dem bitteren Aus der Wiener Neustädter in der ersten ÖFB-Cuprunde gegen den FC Dornbirn will Gludovatz keinerlei Bedeutung beimessen. "Man braucht überhaupt nicht zu glauben, dass sie deswegen in einer Krise sind."

Das findet naturgemäß auch sein Pendant Peter Schöttel so. "Zu Beginn der Woche war die Cup-Niederlage sehr wohl noch ein Thema. Natürlich haben wir Dinge falsch gemacht, aber das ist abgehakt", sagte Schöttel, der auf den an der Schulter verletzten Tomas Simkovic verzichten muss. Auch gegen den Tabellenführer sieht er sein Team im Vorteil: "Für mich ist Ried nicht in der Favoritenrolle. Mit Ausnahme des Cup-Spiels haben wir in dieser Saison gute Leistungen gezeigt."

Dass die Partie gegen Ried aber eine echte Herausforderung darstellt, das weiß auch Schöttel: "Es wird ein hartes Stück Arbeit gegen einen sehr selbstbewussten Gegner, der im Cup souverän eine Runde weitergekommen ist. Aber natürlich erhoffen wir uns drei Punkte. Wir wissen, dass es ganz schwierig ist, gegen Ried Tore zu erzielen."

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