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Ba machte den wichtigen Ausgleich gegen Bremen © APA (dpa)

Der SV Werder Bremen hat am Samstag in der deutschen Bundesliga einen Fehlstart hingelegt. Die Truppe von Coach Thomas Schaaf

Der SV Werder Bremen hat am Samstag in der deutschen Bundesliga einen Fehlstart hingelegt. Die Truppe von Coach Thomas Schaaf kassierte trotz einer schnellen 1:0-Führung auswärts bei 1899 Hoffenheim eine 1:4-Klatsche. Daran konnten sowohl Sebastian Prödl, der in der Innenverteidigung durchspielte, als auch der in der 24. Minute für Hugo Almeida eingewechselte Marko Arnautovic nichts ändern.

Vor 30.150 Zuschauern brachte Torsten Frings die Gäste in der dritten Minute mit einem souverän verwandelten Handselfmeter zwar früh in Führung, doch Demba Ba (20.), Peniel Mlapa (37.), Vedad Ibisevic (41.) und Sejad Salihovic (43.) sorgten für den auch in dieser Höhe verdienten Gastgebersieg. Werder war in allen Belangen unterlegen und lieferte damit eine sehr enttäuschende Generalprobe für das Rückspiel des Play-offs zur Champions League gegen Sampdoria am Dienstag in Genua ab.

Bei den Siegern, die vorübergehend auch die Tabellenführung übernahmen, standen Abwehrspieler Andreas Ibertsberger und Goalie Ramazan Özcan nicht im Kader. Zu einem direkten Österreicher-Duell kam es in Hannover. Die "96er" durften sich mit einem sehr starken ÖFB-Teamverteidiger Emanuel Pogatetz gegen Eintracht Frankfurt über einen 2:1-Sieg freuen. Der Ex-Rapidler Ümit Korkmaz wurde bei den unterlegenen Gästen in der 65. Minute eingewechselt und musste damit den Siegtreffer von Didier Ya Konan (75.) hautnah miterleben. Die Hannoveraner rehabilitierten sich damit für das bittere Aus im DFB-Cup gegen Elversberg, Neuverpflichtung Carlitos erlitt allerdings nach Vereinsangaben einen Kreuzbandriss.

Für einen unrühmlichen Rekord sorgte Kölns Abwehrspieler Youssef Mohamad bei der 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern. Seine Rote Karte nach nur 87 Sekunden wegen einer Notbremse gegen Erwin Hoffer war der schnellste Platzverweis in der Geschichte der Bundesliga. Die bisherige "Bestmarke" hielt der Mainzer Andreas Ivanschitz, der Anfang April in der Partie beim 1. FC Nürnberg nach 188 Sekunden Rot gesehen hatte. Hoffer spielte beim erfolgreichen Aufsteiger im Angriff durch, die Tore erzielten allerdings Srdjan Lakic (70., 85.) und Ivo Ilicevic (88.). Milivoje Novakovic hatte die Kölner nach einem schweren Tormannfehler von Tobias Sippel in Führung gebracht (8.).

Auch der zweite Aufsteiger gewann gleich mit 3:1, Fabian Boll (83.), Richard Sukuta-Pasu (89.) und Fin Bartels (90.) sorgten beim Erfolg des FC St. Pauli auswärts gegen den SC Freiburg erst spät für die Entscheidung. Borussia Mönchengladbach (ohne den rekonvaleszenten Bernhard Janeczek) und der 1. FC Nürnberg (ohne Rubin Okotie/Trainingsrückstand) trennten sich mit einem 1:1-Remis.

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