Zumindest zwei Tore in Tel Aviv - Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg muss am Dienstag das Unmögliche möglich

Zumindest zwei Tore in Tel Aviv - Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg muss am Dienstag das Unmögliche möglich machen, um im vierten Anlauf doch noch seinen Traum vom Einzug in die Champions League zu realisieren. Die Hoffnung wollen die Salzburger aber auch nach der 2:3-Heimniederlage im Play-off-Hinspiel gegen Hapoel Tel Aviv noch lange nicht aufgeben.

"Wenn wir nicht an eine Chance glauben, bräuchten wir gar nicht nach Tel Aviv zu fliegen", betonte Salzburg-Trainer Huub Stevens vor der Abreise. "Die Aufgabe ist natürlich sehr schwer, aber sicher auch machbar." Die Aufstiegschancen bezifferte der Niederländer mit 30:70 Prozent. "Wir haben noch eine 30-prozentige Chance, und die wollen wir nützen", versicherte Stevens.

Die Salzburger müssen in Israel ohne die gesperrten Franz Schiemer und Jakob Jantscher auskommen, dafür dürfte erstmals Neuzugang Alan von Beginn an wirbeln. Die Reise machte in U19-Teamspieler Martin Hinteregger auch ein 17-jähriger Linksverteidiger mit. Die Position war nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Andreas Ulmer (Adduktorenriss) zuletzt aushilfsweise von Dusan Svento bespielt worden, scheint längerfristig aber vakant.

Während Hapoel mit einem besseren Reserveteam mit 0:1 bei Hapoel Haifa in die Liga gestartet war, musste Salzburg ohne Generalprobe auskommen. Das Mannschaft übte übers Wochenende intensiv im Trainingszentrum in Taxham. "Die Jungs glauben daran, und das ist wichtig", resümierte Stevens, der von Beginn an angreifen will. Nach dem 2:3 würde den Bullen nur ein Sieg mit zwei Treffern Unterschied oder mehr als drei Auswärtstoren reichen. Verloren hat Hapoel zu Hause aber seit fast einem Jahr nicht mehr. Die jüngste Heimniederlage im Bloomfield Stadium datiert vom 21. September 2009 - 1:2 gegen Maccabi Haifa.

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