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Prödl und wohl auch Arnautovic im Rückspiel dabei © APA (EXPA/NPH/Kokenge)

Die 1:4-Pleite bei Hoffenheim im Rückspiegel, die Champions League vor Augen: Werder Bremen will am Dienstag den bitteren

Die 1:4-Pleite bei Hoffenheim im Rückspiegel, die Champions League vor Augen: Werder Bremen will am Dienstag den bitteren Meisterschafts-Auftakt vergessen und den Einzug in die Königsklasse perfekt machen. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel hat die Elf von Thomas Schaaf bei Sampdoria Genua dafür auch keine schlechten Karten - trotz der Ausfälle von Hugo Almeida, Aaron Hunt und Naldo.

Neben Sebastian Prödl darf sich mit Marko Arnautovic daher ein weiterer ÖFB-Teamkicker Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen. Arnautovic, der am Samstag in der 24. Minute für den am Oberschenkel verletzten Portugiesen Almeida eingewechselt wurde, dürfte diesmal erste Wahl sein. Und Prödl ist in der Defensive für den langzeitverletzten Naldo gesetzt. Am Montag wurde zudem klar, dass auch Offensivkraft Hunt wegen eines grippalen Infekts passen muss. "Das sind herbe Verluste", sagte Clubchef Klaus Allofs. Und Schaaf kommentierte: "Das tut uns weh."

Allofs sagte aber auch: "Wir müssen uns nicht in die Hosen machen." Kapitän Torsten Frings ist sich sicher: "Wir sind die bessere Mannschaft." Die Ausgangslage ist für den Mittelfeldspieler klar: "Wir haben einen kleinen Polster, den müssen wir verteidigen." Vor Werder liegt durch den späten Gegentreffer im Hinspiel noch ein hartes Stück Arbeit. "Das Ergebnis haben wir uns versaut, wir können uns nicht ausruhen", erklärte Clemens Fritz mit Blick auf die Europapokal-Arithmetik. Schon bei einem 2:0 der Genuesen wäre Werder ausgeschieden und dürfte nur in der finanziell und sportlich deutlich weniger attraktiven Europa League spielen.

Neben Werder und Salzburg, das in Tel Aviv antritt, kämpfen am Dienstag weitere sechs Teams um ihr Ticket für die Gruppenphase. RSC Anderlecht geht mit einem 2:2 ins Heimspiel gegen Partizan Belgrad, der moldawische Vertreter, Sheriff Tiraspol (gegen FC Basel), sowie der FC Sevilla (gegen SC Braga) müssen zu Hause jeweils ein 0:1 wettmachen.

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