vergrößernverkleinern
Prödl (im Vordergrund) beim Kopfball © APA (epa)

Sebastian Prödl und Marko Arnautovic sind am Dienstagabend mit Werder Bremen in die Fußball-Champions-League eingezogen. In

Sebastian Prödl und Marko Arnautovic sind am Dienstagabend mit Werder Bremen in die Fußball-Champions-League eingezogen. In einem dramatischen Match in Genua gegen Sampdoria schafften die Norddeutschen trotz einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung mit einem Gesamtscore von 5:4 den Aufstieg. Dabei waren die Bremer bereits 0:3 zurückgelegen und mit eineinhalb Beinen in der Europa-League gestanden.

Mit Prödl als Innenverteidiger schmolz der Bremer Vorsprung aus dem Heimspiel (3:1) schnell dahin. Giampaolo Pazzini sorgte mit einem Doppelpack in den Minuten 8 und 13 für die schnelle Führung der Italiener. In der 63. Minute brachte Werder-Trainer Thomas Schaaf Arnautovic und mit ihm kam ein wenig frischer Wind ins Spiel der Gäste. Dennoch kassierten die Bremer in der 85. Minute durch Cassano das 0:3.

Die Feierlichkeiten der mehr als 36.000 Zuschauer im Luigi-Ferraris-Stadion wurden aber in der 93. Minute doch noch prompt gestoppt, Markus Rosenberg, der auf Werders Verkaufsliste steht, erzwang mit seinem Tor die Verlängerung. Und in dieser war dann Werder klar im Vorteil, Claudio Pizarro machte mit dem 2:3 (100.) alles klar. Bei der letzten Aktion des Spiels traf Arnautovic das leere Tor nicht.

Am engsten war die Entscheidung in Brüssel bei Anderlecht gegen Partizan Belgrad. Nach 90 Minuten stand es wie im Hinspiel 2:2, im Elferschießen behielten die Gäste mit 3:2 die Oberhand.

Überraschend gescheitert ist der FC Sevilla. Zum Sargnagel der Spanier wurde Lima, der beim 4:3-Auswärtssieg seines Arbeitgebers Braga dreimal traf. Die Portugiesen hatten bereits im Heimmatch 1:0 gesiegt und stehen erstmals in der Gruppenphase der Champions League. Kein Probleme hatte der FC Basel mit Sheriff Tiraspol, die Schweizer siegten in Moldawien 3:0 und im Gesamtscore 4:0.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel