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FIFA-Ermitttlungen wurden eingestellt © APA (epa)

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Ermittlungen zu angeblichen Sanktionen gegen den Trainer und Spieler der Nationalmannschaft des

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Ermittlungen zu angeblichen Sanktionen gegen den Trainer und Spieler der Nationalmannschaft des kommunistischen Nordkorea beendet. In einem Brief habe der nordkoreanische Fußballverband alle Fragen der FIFA zur Klärung der unbestätigten Vorwürfe beantwortet, teilte die FIFA am Mittwoch mit.

"Mit allen Informationen, die zur Verfügung stehen, und nach der Prüfung aller seiner Quellen, hat die FIFA entschieden, die Angelegenheit zu beenden", hieß es. FIFA-Chef Sepp Blatter hatte vor zwei Wochen angekündigt, dass die Untersuchungen zeigen sollten, ob Medien-Behauptungen wahr seien, wonach Nationaltrainer Kim Jong Hun und einige Spieler nach dem schlechten WM-Auftritt abgeurteilt und bestraft worden seien. Die Mannschaft hatte in Südafrika alle drei Spiele der Vorrunde verloren - gegen Portugal setzte es eine 0:7-Pleite. Zudem wurden nähere Informationen zur jüngsten Wahl des neuen Verbandspräsidenten in Nordkorea verlangt.

In seiner Antwort bestritt der Verband den Angaben der FIFA zufolge alle Vorwürfe. Nordkorea habe versichert, dass der Trainer Kim Jong Hun sowie "alle anderen Mitglieder des Nationalteams wie üblich trainieren". Die Mannschaft werde bald an den Asien-Spielen teilnehmen.

Ein US-Radiosender hatte vergangenen Monat berichtet, dass sich das Team nach der Rückkehr von der WM in der Heimat einer sechsstündigen Kritik-Sitzung mit 400 Teilnehmern unterziehen musste. Kim selbst könnte sich wegen "Verrats" an dem stalinistisch regierten Land in großer Gefahr befinden, hieß es auf der Website von "Radio Free Asia". Unklar sei, ob und wie die Spieler bestraft wurden.

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