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Millionen-Einnahmen winken den Grün-Weißen © APA (Hochmuth)

Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg und Rapid Wien können in der Gruppenphase der Europa League wieder mit

Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg und Rapid Wien können in der Gruppenphase der Europa League wieder mit garantierten Millionen-Einnahmen rechnen. Die Teilnahme-Prämien für die Saison 2010/11 wird die UEFA zwar erst im September offiziell bekanntgeben, doch große Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind nicht zu erwarten, hieß es am Freitag in der UEFA-Zentrale in Nyon.

In der Vorsaison wurden insgesamt fast 135 Mio. Euro ausgeschüttet, gut eine Million erhielt auch jeder der österreichischen Teilnehmer. Aus Teilnahme-Prämie (600.000 Euro), Match-Bonus (300.000), Leistungsprämie (120.000 für einen Sieg, 60.000 für ein Remis) sowie Anteil am Marketing-Pool lukrierten im Vorjahr Salzburg, Rapid, Austria und Sturm jeweils etwas über einen Million Euro. Salzburg, das alle sechs Gruppenspiele gewann und in die Runde der besten 32 vorstieß, erhielt allein für die sportlichen Erfolge 900.000 Euro und kassierte gesamt 1,832 Mio. Euro. Rapid durfte sich immerhin über insgesamt 1,159 Mio. Euro freuen. Knapp dahinter folgten Sturm (1,099) und die Austria (1,053).

Die UEFA zahlte 80,96 Mio. Euro an Teilnahme- und Leistungsprämien aus, 54 Mio. wurden über den TV-Marketingpool bezahlt. Am meisten kassierte der englische Finalist Fulham mit rund 10,0 Mio. Euro, Titelträger Atletico Madrid kam aus dem Europa-League-Topf "nur" auf 6,35 Mio. Euro, weil die Spanier die Gruppenphase in der Champions League bestritten hatten.

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