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Die Austria strauchelt und ist darob ratlos © APA (Archiv/Pfarrhofer)

Eine Rehabilitierung war bei der Wiener Austria angesagt, doch daraus wurde nichts. Im Gegenteil. Die Austria bezog am Sonntag

Eine Rehabilitierung war bei der Wiener Austria angesagt, doch daraus wurde nichts. Im Gegenteil. Die Austria bezog am Sonntag gegen Wacker Innsbruck ein 0:3-Heimdebakel und schlitterte damit tiefer in die sportliche Krise. Die Länderspielpause kommt da gerade recht. Zwei Wochen hat die Austria Zeit, um für das Derby am 12. September im Hanappi-Stadion gegen Rapid wieder zu Kräften zu kommen.

Die Austria wollte sich bei ihren Fans eigentlich für das enttäuschende Europacup-Aus gegen Aris Saloniki rehabilitieren, schloss allerdings nahtlos an die schwachen Leistungen in den vergangenen Partien an. "Nach dem Europacup-Out haben wir uns vorgenommen, in der Meisterschaft für Furore zu sorgen. Zur Zeit läuft es aber einfach nicht bei uns", war Austria-Goalie Heinz Lindner etwas ratlos.

Vor allem nach dem Seitenwechsel wurde die Anfälligkeit der Wiener bei Kontern deutlich. "Innsbruck hat uns ausgekontert. Nach dem 0:1 ist die Mannschaft verfallen", war sich Daxbacher bewusst. Für den 57-Jährigen kommt die Länderspielpause nun wie gelegen.

Während die Wiener am Grübeln sind, setzten die Innsbrucker mit einer tollen Vorstellung ihren Erfolgslauf fort und sind auch nach dem fünften Spiel als einziges Bundesliga-Team noch ungeschlagen. "Es passt in der Mannschaft, die Stimmung ist hervorragend", sagte Torschütze Boris Prokopic. Die Rapid-Leihgabe sorgte für den 3:0-Endstand (80.), nachdem zuvor bereits Marcel Schreter (68.) und "Joker" Julius Perstaller (76.) getroffen hatten.

Zum Auftakt der siebenten Runde kommt es nun am 11. September am Tivoli zum doch überraschenden Topspiel von Tabellenführer Ried gegen Verfolger Innsbruck. "Das ist das Interessante am Fußball, da werden wir jetzt ziemlich sicher ein ausverkauftes Haus haben", freute sich Kogler bereits auf die Begegnung.

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