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Mourinho muss sich viel Spott gefallen lassen © APA (epa)

Der FC Barcelona hat in der ersten Runde des spanischen Fußball-Titelduells mit Real Madrid auf 1:0 gestellt. Während der

Der FC Barcelona hat in der ersten Runde des spanischen Fußball-Titelduells mit Real Madrid auf 1:0 gestellt. Während der Titelverteidiger am Wochenende in Santander 3:0 gewann, musste sich das Weiße Ballett unter Jose Mourinho auf Mallorca mit einem torloses Remis begnügen. Zum lachenden Dritten avancierte Cupsieger Sevilla FC, nach dem 4:1 auswärts gegen Aufsteiger Levante erster Tabellenführer.

Die Katalanen sind saisonübergreifend nun schon 17 Liga Spiele (15-2-0) ungeschlagen. Ihre jüngste Niederlage datiert vom 14. Februar 2010 gegen Atletico Madrid (1:2). Die Basis zum 15. Sieg seit damals legte Lionel Messi. Den Rest besorgten Andres Iniesta und der aus Valencia geholte neue Stürmer David Villa.

"Uns hat ein wenig das Feuer gefehlt", resümierte Barca-Trainer Josep Guardiola, der seit seinem Amtsantritt im Sommer 2008 schon sieben Titel gewonnen hat. Sein neuer Kollege bei "Herausforderer" Real, Mourinho, vermochte auf der Urlauber-Insel nicht einmal ein Flämmchen auszumachen. Den eingewechselten deutschen WM-Dritten Mesut Özil und Sami Khedira wurde von "As" bescheinigt, dass sie als "germanischer Block" in die Nullnummer frischen Wind gebracht hätten.

"Eine neue Saison, aber alles beim Alten", wählte die Zeitung "El Mundo" am Montag als treffende Schlagzeile. Über Real schrieb das Sportblatt "As": "Das Real-Team von Mou erwies sich als Reinfall." Die Zeitung "ABC" kritisierte ähnlich: "Bei den Weißen hat sich unter dem neuen Coach nichts geändert. Real verbreitet eine altmodische und abgestandene Fußball-Aura."

Von den drei Aufsteigern Levante, Hercules Alicante (daheim 0:1 gegen Athletic Bilbao) und Real Sociedad punktete nur Sociedad. Der frühere Club von Didi Kühbauer und Marcus Pürk schlug in San Sebastian Villarreal CF 1:0.

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