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Lahm (l.) und Ballack stellten Anspruch © APA (Archiv/dpa)

Die sportliche Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat in der Kapitäns-Frage eine Entscheidung getroffen. Am

Die sportliche Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat in der Kapitäns-Frage eine Entscheidung getroffen. Am Mittwoch wird sich Bundestrainer Joachim Löw der Öffentlichkeit stellen. "Ich weiß, wie es ausgeht", erklärte Manager Oliver Bierhoff am Dienstag beim Treffen des DFB-Teams in Frankfurt. Zunächst aber will der DFB-Teamchef die Spieler über die Entscheidung informieren.

"Wichtig ist jetzt, dass 'Jogi' mit der Mannschaft spricht, mit dem Mannschaftsrat und den Betroffenen", sagte Bierhoff vor dem Start in die Qualifikationsrunde zur Fußball-EM 2012 am Freitag in Belgien. Er forderte ein Ende der Diskussion: "Damit dann auch wieder der Fokus auf dem Spiel liegt."

Vieles deutet auf eine Lösung mit mehreren Führungskräften im Team des WM-Dritten und Quali-Gegners von Österreich hin. Sowohl Alt-"Capitano" Michael Ballack als auch WM-Kapitän Philipp Lahm hatten ihre Ansprüche auf die Kapitänsbinde formuliert. "Die WM hat gezeigt, dass wir die Verantwortung auf mehrere Schultern übertragen müssen. Man hat auch gesehen, einer allein kann es nicht. Es sind viele Chefs auf dem Platz gefragt", sagte Bierhoff.

Ein persönliches Treffen mit Ballack, der nach langer Verletzungspause für die beiden Spiele am Freitag gegen Belgien und vier Tage später gegen Aserbaidschan nicht nominiert wurde, werde es jedenfalls "weder am Dienstag noch am Mittwoch geben", übermittelte der Bundestrainer. Am Donnerstag bricht der DFB-Tross bereits nach Brüssel auf.

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