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Frankreich verlor daheim gegen Weißrussland 0:1 © APA (epa)

Souveräne Vorstellungen von Fußball-Weltmeister Spanien (4:0 in Liechtenstein), Vize-Weltmeister Niederlande (5:0 in San

Souveräne Vorstellungen von Fußball-Weltmeister Spanien (4:0 in Liechtenstein), Vize-Weltmeister Niederlande (5:0 in San Marino) und England (4:0 gegen Bulgarien) haben am Freitag den Auftakt der Qualifikation zur Europameisterschaft 2012 ebenso geprägt wie die 0:1-Heimblamage Frankreichs gegen Weißrussland und der 2:1-Zittersieg Italiens in Estland.

Frankreich scheint sich vom WM-Debakel nicht zu erholen. "Les Bleus" schlitterten unter Neo-Coach Laurent Blanc in die nächste Pleite, gingen im Stade de France durch einen Treffer von Sergej Kisljak in der 86. Minute gegen Außenseiter Weißrussland k.o. In der selben Gruppe D kam Rumänien gegen Albanien (mit LASK-Legionär Klodian Duro bis zur 81. und Rapids Hamdi Salihi ab der 46. Minute) nicht über ein 1:1 hinaus, Bosnien-Herzegowina ist nach dem 3:0 über Luxemburg erster Tabellenführer.

Der neuformierte viermalige Weltmeister Italien wandelte einen 0:1-Rückstand noch in einen Sieg um. Nach der Führung der Gastgeber durch Sergej Senjow (31.) schafften Antonio Cassano (60.) und Leonardo Bonucci (63.) in Tallinn mit einem Doppelschlag die Wende. Damit feierte der neue Trainer Cesare Prandelli nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der WM ein erfolgreiches Pflichtspiel-Debüt. Am Dienstag empfangen die Italiener in Gruppe C das Team der Färöer, das daheim 0:3 (0:2) gegen WM-Teilnehmer Serbien unterlag. Im dritten Gruppenspiel feierte Nordirland in Slowenien einen 1:0-Erfolg.

Wenig Probleme hatten erwartungsgemäß Spanien und die Niederlande. Beim 4:0 des Weltmeisters in Liechtenstein trafen der bei der WM noch enttäuschende Fernando Torres (18., 54.), David Villa (26.) und David Silva (62.). Spaniens "Vize" siegte in San Marino 5:0 (2:0). Mann des Abends für die "Oranje"-Auswahl war Klaas-Jan Huntelaar mit drei Treffern in der 38., 48., und 67. Minute. Die Führung hatte Dirk Kuyt (16.) per Elfmeter besorgt, den Schlusspunkt setzte Ruud van Nistelrooy (91.).

Die Niederländer erwarten in der Gruppe E am Dienstag Finnland, das überraschend 0:2 (0:0) bei Fußball-Zwerg Moldawien verlor. Kapitän Sami Hyypiä sah in der 36. Minute die Rote Karte, nachdem er Viorel Frunza an den Beinen festgehalten und zu Fall gebracht hatte. Alexandru Suworow (69.) und Anatolie Doros (74.) machten den Erfolg der Gastgeber perfekt. Ebenfalls in Gruppe E setzte sich Schweden 2:0 (0:0) gegen Ungarn durch.

England kam in Gruppe G zu einem ungefährdeten 4:0-(1:0)-Erfolg über Bulgarien. In London avancierte Jermaine Defoe mit einem Triplepack (4., 61., 86.) zum Mann des Abends, auch Adam Johnson (83.) steuerte einen Treffer bei. Der nach dem WM-Aus heftig kritisierte Trainer Fabio Capello dürfte sich damit wieder etwas Luft verschafft haben. In der selben Gruppe feierte Montenegro, das erstmals als eigenständiger Verband an einer EM-Qualifikation teilnimmt, in Podgorica gegen Wales einen 1:0-Sieg.

Russland feierte in Gruppe B einen glanzlosen 2:0 (1:0)-Erfolg bei Außenseiter Andorra. Nach seinem Führungstreffer in der 14. Minute machte Pawel Pogrebnjak per Foulelfmeter in der 64. Minute alles klar. Am kommenden Dienstag erwarten die Russen, die nicht für die Weltmeisterschaft qualifiziert waren, in der Gruppe B WM-Achtelfinalist Slowakei, der in Bratislava gegen Mazedonien erst durch ein Tor von Filip Holosko in der 90. Minute zum 1:0-Erfolg kam. Irland mühte sich zu einem 1:0 (0:0)-Sieg in Armenien. Erst der eingewechselte Keith Fahy erlöste mit seinem ersten Länderspieltor in der 76. Minute die Mannschaft von Ex-Salzburg-Trainer Giovanni Trapattoni.

In Gruppe F kam Griechenland zu Hause über ein 1:1 gegen Georgien nicht hinaus, lief nach dem frühen Tor für die Gäste (3.) sogar bis zur 72. Minute einem Rückstand nach. Nikolaos Spiropoulos rettete seinem Team schließlich mit seinem Treffer zumindest einen Punkt. In der selben Gruppe brachten Mladen Petric (43.) und Ivica Olic (51.) Kroatien beim 3:0 (1:0) in Lettland auf Kurs, Darijo Srna (82.) vollendete.

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