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Endlich wieder Erfolg für Equipe Tricolore © APA (epa)

Frankreich hat am Dienstagabend endlich wieder einmal für positive Schlagzeilen gesorgt. Vier Tage nach der Blamage gegen

Frankreich hat am Dienstagabend endlich wieder einmal für positive Schlagzeilen gesorgt. Vier Tage nach der Blamage gegen Weißrussland (0:1 in Paris) setzten sich die Franzosen in Gruppe D der EM-Qualifikation in Bosnien-Herzegowina 2:0 durch. Voll auf Kurs Richtung EM sind England (3:1 in der Schweiz) und Italien (5:0 daheim gegen die Färöer).

Bittere Enttäuschungen erlebten Russland (0:1 daheim gegen die Slowakei), Portugal (0:1 in Norwegen) und Tschechien (0:1 zu Hause gegen Litauen). In Gruppe B hat die Slowakei einen Traumstart in die Quali erwischt. Nach einem 1:0 daheim gegen Mazedonien legte der WM-Achtelfinalist einen überraschenden 1:0-Auswärtserfolg gegen Russland nach. Mazedonien hatte das 2:2 gegen Armenien Ilco Naumoski zu verdanken. Der Mattersburg-Stürmer verwertete in der 96. Minute einen Elfmeter zum Ausgleich.

In Gruppe C rettete Serbien im hart geführten Balkan-Derby gegen Slowenien ein 1:1-Heimremis. Italien hatte nach dem mühevollen 2:1-Auftakt in Estland mit den Färöern keine Probleme, die Azzurri fertigten die Gäste in Florenz 5:0 ab.

Frankreich hat in Gruppe D den Abwärtstrend vorerst gestoppt. Die Equipe Tricolore siegte in Bosnien mit 2:0. Weißrussland erreichte ein glückliches 0:0-Heimremis gegen Rumänien. Albanien kam dank eines Tores von Rapid-Stürmer Hamdi Salihi (37.) zu einem 1:0 daheim gegen Luxemburg. WM-Finalist Niederlande feierte in Gruppe E einen 2:1-Heimerfolg gegen Finnland. Die Ungarn rangen in Budapest Moldawien 2:1 nieder.

Kroatien musste sich in Gruppe F in Zagreb gegen Griechenland mit einem 0:0 zufriedengeben. Georgien knöpfte Israel einen Punkt ab, in Tiflis gab es ein unansehnliches 0:0. Lettland schaffte auf Malta einen 2:0-Pflichtsieg.

In Gruppe G wird England seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Auf das 4:0 gegen Bulgarien folgte ein 3:1 in der Schweiz. Mit ebenfalls sechs Punkten gleichauf mit England läuft Montenegro Richtung EURO. Die Montenegriner siegten in Sofia gegen die punktlosen Bulgaren, bei denen Teamchef Stanimir Stoilow zurücktrat.

Bangen muss in Gruppe H Portugal, das nach dem blamablen 4:4 gegen Zypern mit 0:1 in Norwegen verlor. Dänemark mühte sich zu einem 1:0 zu Hause gegen Island.

In Gruppe I blamierte sich Tschechien. Vor heimischem Publikum gab es ein 0:1 gegen Litauen. Schottland schrammte beim 2:1 daheim gegen Liechtenstein haarscharf an einer Blamage vorbei.

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