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Huntelaar soll Schalkes Fehlstart ausmerzen © APA (Archiv/dpa)

1899 Hoffenheim empfängt am Freitagabend (20.30 Uhr) zum Auftakt der dritten Runde der deutschen Fußball-Bundesliga

1899 Hoffenheim empfängt am Freitagabend (20.30 Uhr) zum Auftakt der dritten Runde der deutschen Fußball-Bundesliga überraschend als Tabellenführer Schalke 04. Die Gäste haben mit zwei Niederlagen einen kapitalen Fehlstart hingelegt und sind daher gezwungen, endlich anzuschreiben. Für die nötigen Tore soll neben Raul auch der vom AC Milan verpflichtete Klaas-Jan Huntelaar sorgen.

Die Hoffenheimer haben in den ersten beiden Partien Werder Bremen (4:1) und St. Pauli (1:0) besiegt, stapelten vor dem Heimspiel aber tief. "Wir sind kein Favorit. Es wird eine schwierige Aufgabe", betonte Coach Ralf Rangnick. Der Hoffenheim-Trainer setzt aller Voraussicht nach auf seine erfolgreiche Elf vom St.-Pauli-Spiel, womit für Andreas Ibertsberger neuerlich nur auf der Bank Platz sein wird.

"Wenn wir es schaffen, an unsere Leistungen anzuknüpfen und noch ein paar Prozent draufsetzen, können wir auch Schalke schlagen", hoffte Rangnick auf einen Punktezuwachs. Die Hoffenheimer haben den Vorteil der deutlich eingespielteren Mannschaft.

Bei Schalke, wo der Japaner Atsuto Uchida mit Verdacht auf Zehenbruch ausfällt, müssen erst die am Ende der Transferzeit verpflichteten Huntelaar, Jose Manuel Jurado und Nicolas Plestan integriert werden. "Durch die Neuverpflichtungen ist ein neuer Impuls gekommen. Und Huntelaar weiß, wo das Tor steht. Deswegen bin ich optimistisch, dass wir in Hoffenheim was Zählbares mitnehmen", sagte Schalke-Trainer Felix Magath, der aber auch warnte: "Wir haben Druck, punkten zu müssen, um nicht früh in der Saison hinterher zu laufen."

Der 27-jährige Huntelaar schoss sich im niederländischen Nationalteam mit fünf Toren bei den EM-Quali-Siegen gegen San Marino und Finnland für sein Bundesliga-Debüt warm, sein erstes Training in Gelsenkirchen absolvierte der Stürmer allerdings erst am Mittwoch. Trotzdem blickte Huntelaar, der schon bei Real Madrid gemeinsam mit Raul gespielt hatte, optimistisch in die Zukunft. "Wir wissen, wie der andere tickt. Das kann ein Vorteil sein. Ich bin froh, wieder mit ihm zu spielen", sagte Huntelaar.

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