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Juves Grosso war Auslöser für die geplante Reform © APA (Archiv/epa)

Der ersten italienischen Fußballliga droht in der vierten Runde am 22. September ein Spielerstreik. Die Profis der Serie A

Der ersten italienischen Fußballliga droht in der vierten Runde am 22. September ein Spielerstreik. Die Profis der Serie A wollen damit gegen die von den Clubs angestrebte Beschneidung ihrer Rechte bei Spielertransfers protestieren.

Juventus Turins Anwalt Michele Briamonte hatte die Reform der Transferregeln erarbeitet, die von allen Serie A-Clubs übernommen wurde. Am kommenden Montag wollen die Vereine sie auf einer Sitzung des Fußballverbands in Rom offiziell vorschlagen. Der Präsident der italienischen Fußballergewerkschaft, Sergio Campana, wird die geplante Reform ablehnen.

Diese sieht vor, dass sich die Profis einem Wechsel nicht mehr verweigern dürfen, wenn sie dadurch keine finanziellen Einbußen erleiden und der neue Club sportlich ähnlich stark einzuschätzen ist. Sollte der Spieler den Transfer dennoch ablehnen, soll der Verein den Spielervertrag mit sofortigen Wirkung kündigen können. Der Fußballer bekäme dann nur noch eine Entschädigungszahlung in Höhe von 50 Prozent seines bis zum Vertragsende vereinbarten Spielergehalts.

Hintergrund der angestrebten Reform sind einige Transferprobleme in diesem Sommer. So weigerte sich beispielsweise Weltmeister Fabio Grosso von Juve zum AC Milan zu wechseln, obwohl sich die Clubs einig waren und dem Verteidiger durch den Vereinswechsel weder ein finanzieller, noch ein sportlicher Abstieg gedroht hätte.

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