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Sturm vor Pflichtsieg gegen Mattersburg © APA (Archiv/Diener)

Ins Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht Mattersburg geht Sturm Graz am Samstag (18.30 Uhr/live Sky) als klarer Favorit. Zuletzt

Ins Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht Mattersburg geht Sturm Graz am Samstag (18.30 Uhr/live Sky) als klarer Favorit. Zuletzt freilich schockten die Burgenländer Meister Salzburg mit einem 1:0, für Sturm-Coach Franco Foda hat sich damit das Thema "Pflichtsieg" erledigt. "Der Erfolg gegen Salzburg sagt alles", betonte Foda.

Foda hat Andreas Hölzl wieder im Kader, muss neben Klaus Salmutter und Dominic Hassler aber auch auf Manuel Weber (Nasenbeinbruch) verzichten. Die deutsche Neuverpflichtung Timo Perthel könnte zu ersten Einsatzminuten kommen. Beim ebenfalls kürzlich geholten Mittelfeldmann Patrick Mevoungou wartet man hingegen noch auf die Spielberechtigung.

"Ich bin froh, dass Mattersburg gegen Salzburg gewonnen hat", erklärte Foda. "Sonst sind das immer ganz unangenehme Spiele. Natürlich hat ihnen der Sieg auch Selbstvertrauen gegeben, sie sind nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand zeigt." Die Länderspielpause, in der Gordon Schildenfeld und Christian Gratzei fehlten, sei seinem Team nach den kräftezehrenden Europa-League-Duellen mit Juventus Turin "nicht ungelegen" gekommen. "Wir haben zwei Zugänge, konnten wieder Dinge erarbeiten", sagte Foda.

Die Statistik ist erdrückend klar: Sturm ist gegen die Burgenländer seit 13 Spielen ungeschlagen, hat die bisher letzte Heimniederlage gegen Mattersburg mit einem 0:1 am 13. Mai 2006 erlitten - der damalige Torschütze Ilco Naumoski ist bei den Gästen nach wie vor aktiv. Die Burgenländer erwischten mit fünf Niederlagen en suite, einem Torverhältnis von 3:13 und drei Punkten den schlechtesten Saisonstart seit ihrer Bundesligazugehörigkeit 2002/03.

Besagte drei Punkte stammen freilich aus der vergangenen Runde und sorgten für Gesprächsstoff. Der 1:0-Heimsieg gegen Salzburg beflügelte wieder die Hoffnungen des Schlusslichts. Coach Franz Lederer, dem in der Länderspielpause Ilco Naumoski (Tor für Mazedonien gegen Armenien) und Stefan Ilsanker (U21) fehlten, kann zudem wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Lederer zeigte sich optimistisch. "Wir sind für unsere gute Leistung belohnt worden. Das soll die Mannschaft mitnehmen, diese Mentalität auch in Graz auf den Platz bringen", sagte der am längsten dienende Bundesligacoach. "Wir haben erfahren, dass wir mit einem konzentrierten und disziplinierten Auftreten, bei dem die Laufbereitschaft stimmt, sogar den Meister schlagen können. Das soll unser Weg für die kommenden Spiele sein."

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