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Ex-Everton-Stürmer Rooney wurde "geschont" © APA (epa/Archiv)

Manchester United ist am Samstag ohne Wayne Rooney nicht über ein Remis bei Everton hinausgekommen. Der englische

Manchester United ist am Samstag ohne Wayne Rooney nicht über ein Remis bei Everton hinausgekommen. Der englische Fußball-Vizemeister kassierte in der Nachspielzeit noch zwei Gegentore und mussten sich mit einem 3:3 (1:1) begnügen. Rooney stand nicht im Kader - laut Manchester-Trainer Alex Ferguson, um ihn nach Bekanntwerden seiner Sex-Affäre vor einer Woche vor Übergriffen der Fans zu schützen.

"Wir wollten ihn nicht den Beschimpfungen aussetzen, die ihn hier erwartet hätten", erklärte Ferguson. Rooney, der bis 2004 für Everton gespielt hatte, hatte die Öffentlichkeit erst am Vortag um die Wahrung seiner Privatsphäre gebeten. Im ersten Gruppenspiel der Champions League am Dienstag gegen Celtic Glasgow werde der 24-Jährige, der seine Frau im Vorjahr mit einer Prostituierten betrogen haben soll, laut Ferguson wieder dabei sein.

Der Südafrikaner Steven Pienaar hatte Everton nach katastrophalem Fehler von Frankreichs Ex-Teamkapitän Patrice Evra entgegen dem Spielverlauf in Führung gebracht (39.). United sah nach Toren von Darren Fletcher (43.), Nemanja Vidic (47.) und Dimitar Berbatow (66.) bereits wie der sichere Sieger aus, kassierte aber auch im zweiten Auswärtsspiel der Premier-League-Saison in der Nachspielzeit den Ausgleich. Tim Cahill (91.) und Mikel Arteta (92.) trafen für Everton, das erst den zweiten Saisonpunkt holte.

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