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Ried-Torman Auer sah wegen Tätlichkeit Rot © APA (Stiplovsek)

Der FC Wacker Innsbruck hat am Samstag zum Auftakt der siebenten Fußball-Bundesliga-Runde das Topspiel gegen die SV Ried mit 1:0

Der FC Wacker Innsbruck hat am Samstag zum Auftakt der siebenten Fußball-Bundesliga-Runde das Topspiel gegen die SV Ried mit 1:0 (1:0) gewonnen. Die Truppe von Coach Walter Kogler, die auch im sechsten Saisonspiel in der selben Formation einlief, übernahm damit auch die Tabellenführung von den Oberösterreichern. Den entscheidenden Treffer erzielte Boris Prokopic bereits in der elften Minute.

Der weiterhin ungeschlagene Aufsteiger setzte damit seinen sensationellen Erfolgslauf im Oberhaus fort und fixierte im sechsten Spiel schon den fünften Zu-Null-Sieg, den vierten in Folge. Für die Rieder war es die erste Niederlage nach fünf Siegen in Folge. Goalie Hubert Auer, der zu Beginn bei den Riedern doch etwas überraschend die Nummer Eins war, wurde in der 58. Minute nach einem Ellbogencheck ausgeschlossen.

Das Tivoli-Stadion war zum ersten Mal seit den Meister-Jahren Anfang des Jahrtausends ausverkauft. Es war also alles angerichtet für einen tollen Fußball-Nachmittag. Und die 15.400 Besucher wurden für ihr Kommen mit einer tollen Vorstellung ihrer Mannschaft belohnt, durften bereits nach elf Minuten jubeln.

Ried-Goalie Auer war bei einem Schuss von Prokopic ins lange Eck nach Burgic-Vorarbeit machtlos (11./3. Saisontor). Die Innsbrucker hatten danach mehr vom Spiel und waren deutlich gefährlicher. Abrahams Abschluss nach einem Gestocher wurde vor der Linie abgewehrt (20.), Schreter und Burgic verfehlten eine Hauser-Flanke (34.), und zudem konnte sich Auer bei einem Weitschuss von Koch, den er über die Latte drehte (35.), und einem Versuch von Öbster auszeichnen (37.).

Die Rieder hielten voll dagegen, waren sogar zweikampfstärker, blieben aber an vorderster Front harmlos. Wacker-Goalie Grünwald war bei einem aufs kurze Eck angetragenen Lexa-Freistoß auf dem Posten (32.). Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen, Schreter ließ die Chance auf das 2:0 etwas stümperhaft aus, Auer war mit einer Fußabwehr zur Stelle (55.).

Es war die letzte Großtat des Ried-Schlussmanns, der sich in der 58. Minute nach einem gefangenen Ball zu einem Ellbogencheck gegen Bea hinreißen ließ und zurecht die Rote Karte sah. Damit kam Wolfgang Hesl doch noch zu seinem Debüt und dürfte nun die Nummer-Eins-Position zumindest einmal bis zum Winter sowie der Genesung von Stammgoalie Thomas Gebauer sicher haben. Der vom HSV ausgeliehene Goalie wurde bei seinem ersten Bundesligaeinsatz aber kaum geprüft.

Die Tiroler beschränkten sich trotz der numerischen Überlegenheit vor allem auf das Verwalten des Ergebnisses, was am Ende auch gelang. In der Schlussphase hätte der Sieg noch höher ausfallen können. Ein Bilgen-Freistoß ging an die Latte (89.), zudem ließ sich Hesl bei einem Prokopic-Schuss ins kurze Eck nicht überraschen (90.). Die Tiroler sind damit saisonübergreifend weiter seit dem 13. März zu Hause unbesiegt. Die Torsperre von Pascal Grünwald dauert schon seit dem 2:2 gegen Sturm Graz am 1. August (Haris Bukva in der 41. Minute) an.

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