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Rapid will mithalten und vielleicht sogar jubeln © APA (Hochmuth)

Der SK Rapid startet mit der wohl nicht nur laut Papierform schwierigsten Aufgabe in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League.

Der SK Rapid startet mit der wohl nicht nur laut Papierform schwierigsten Aufgabe in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League. Im Estadio do Dragao wartet am Donnerstag in Gruppe L der überlegene portugiesische Tabellenführer FC Porto, der in den vergangenen Jahren zum Stamminventar der Champions League zählte und in den ersten sieben Pflichtspielen der Saison sieben Siege einfuhr.

Peter Pacult macht sich über die Ausgangsposition keine Illusionen. "Porto ist klarer Favorit, hat eine sehr spielstarke Mannschaft, die momentan einen Fußball a la Barcelona spielt und sich in den letzten 10, 15 Jahren in Europa einen unheimlichen Stellenwert erarbeitet hat", erklärte der Rapid-Trainer.

Deshalb sei eine Ausnahmeleistung nötig. "Wir müssen besonders kompakt stehen. Wenn wir zu viele Räume bieten, haben es die Portugiesen mit ihrem Kurzpassspiel leicht, uns auszuspielen", warnte Pacult. Bei allem Respekt vor dem Gegner wird sich Rapid in Porto aber nicht nur aufs Verteidigen beschränken. "Wir dürfen nicht immer nur dem Ball nachlaufen und uns hinten reinstellen, sondern müssen auch nach vorne aktiv werden", forderte der Coach.

Doch gerade im Offensivspiel wurden zuletzt in der Meisterschaft gröbere Mängel sichtbar. "Wir haben das Problem, dass wir zu viele Chancen vergeben. Das muss sich so schnell wie möglich ändern." Kein Anwärter für die Position im Angriff ist Neuzugang Jan Vennegoor of Hesselink - der Niederländer saß am Mittwoch nicht einmal im Flieger Richtung Porto. "Man merkt seine lange Pause. Er muss in Wien weiter an seiner Fitness arbeiten", meinte Pacult.

Erschwerend kommt hinzu, dass Kapitän Steffen Hofmann nach seiner mehrtägigen stationären Infusionsbehandlung noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Immerhin wird Rapid von rund 1.200 Fans begleitet.

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