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Juve will wieder regelmäßige Gründe zum Feiern © APA (epa)

Das Ziel heißt Dublin. Dort findet im neuen Stadion an der Landsdowne Road am 18. Mai 2011 das Finale der Europa League statt.

Das Ziel heißt Dublin. Dort findet im neuen Stadion an der Landsdowne Road am 18. Mai 2011 das Finale der Europa League statt. Der Nachfolger-Bewerb des UEFA-Cups startet am Donnerstag in seine zweite Saison nach neuem Format. Mit dabei sind in den zwölf Gruppen neben Meister Red Bull Salzburg und Rekordchampion Rapid auch vier Fußball-Clubs mit österreichischen Legionären.

Dabei handelt es sich um Juventus Turin mit Ersatztorhüter Alexander Manninger und Nachwuchsspieler Marcel Büchel, Sparta Prag mit Martin Hoheneder sowie VfB Stuttgart und Besiktas Istanbul mit den ÖFB-Teamspielern Martin Harnik bzw. Ekrem Dag. Titelverteidiger ist Atletico Madrid. Die Madrilenen, die im europäischen Supercup auch Champions-League-Sieger Inter Mailand bezwungen hatten (2:0), starten bei Austria-Bezwinger Aris Saloniki.

Juventus sucht in der Salzburg-Gruppe A den Weg aus der Krise. Italiens Rekordmeister steht in der Liga nach zwei Runden erst mit einem Punkt da, gegen Lech Posen geht es um eine gute Ausgangsposition vor dem Schlager in zwei Wochen bei Manchester City. "Wir müssen lernen, auf dem Feld die Ordnung zu halten", erklärte Juve-Trainer Luigi Del Neri, der im Tor weiter Marco Storari den Vorzug gegenüber Manninger gibt.

Starkeeper Gianluigi Buffon ist nach seiner Rückenoperation gar nicht für die Europa League genannt - im Gegensatz zu Büchel. Der 19-jährige Mittelfeldspieler ist bisher allerdings ausschließlich in der Reserve ("Primavera") zum Einsatz gekommen. Von einem Einsatz ausgehen darf dagegen Dag in Rapid-Gruppe L gegen ZSKA Sofia, ist der 29-Jährige doch bei Besiktas gesetzt. Die Türken gastieren in der nächsten Runde am 30. September in Wien.

Harnik, zuletzt im ÖFB-Team gegen Kasachstan (2:0) der auffälligste Spieler, hofft nach schwachem Ligastart mit Stuttgart gegen die Young Boys Bern auf eine Trendwende. Nach drei Runden liegen die Schwaben mit null Punkten am Tabellenende. Harnik war zuletzt aber nicht über die Jokerrolle hinausgekommen. "Wir haben Qualität. Und in den nächsten Wochen gibt es viele Gelegenheiten, das zu beweisen", erklärte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic.

Im rechten Mittelfeld steht der von Juve geholte Ex-Weltmeister Mauro Camoranesi vor seinem internationalen Debüt für den VfB, dazu könnte Kapitän Matthieu Delpierre nach monatelanger Knieverletzung sein Comeback geben. "Ich erwarte ihn sehnlichst zurück, er tut uns gut", erklärte Stuttgart-Trainer Christian Gross. Es sollen sich aber auch neue Persönlichkeiten im Team herausbilden. Defensiv-Allrounder Hoheneder empfängt mit Sparta Prag zum Auftakt Palermo.

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