vergrößernverkleinern
Katar hofft auf Zuschlag für 2022 © APA (epa)

Der Weltfußballverband FIFA hat den Hoffnungen des Emirats Katar auf die Ausrichtung der WM-Endrunde 2022 einen Dämpfer

Der Weltfußballverband FIFA hat den Hoffnungen des Emirats Katar auf die Ausrichtung der WM-Endrunde 2022 einen Dämpfer versetzt. Der Golfstaat sei einfach zu klein, um ein solches Großturnier zu veranstalten, ließ der FIFA-Offizielle Harold Mayne-Nicholls nach einer dreitägigen Inspektionstour durchblicken. Katar wäre das kleinste WM-Veranstalterland nach Uruguay bei der Premiere 1930.

Die WM-Ausrichtung im nur 11.400 Quadratkilometer großen Golfstaat würde laut Mayne-Nicholls "einige logistische Herausforderungen" an die Veranstalter stellen. Die Voraussetzungen hätten sich seit der ersten Endrunde vor 80 Jahren dramatisch geändert. Als größte Herausforderungen bezeichnete der FIFA-Inspekteur die Bereiche Unterbringung und Transport. Mayne-Nicholls stellte aber auch klar: "Katar hat das Potenzial, ein Event wie eine Weltmeisterschaft zu veranstalten."

Katars Bewerbung für 2022 ist eine von insgesamt neun. Da erwartet wird, dass eine europäische Kandidatur den Zuschlag für 2018 erhalten wird, kommen Australien, Japan, Südkorea und die USA als Konkurrenten infrage.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel