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Der Red-Bull-Boss gibt seinem Trainer Zeit © APA (Archiv/Gindl)

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hat seinem Fußball-Trainer Huub Stevens trotz anhaltender sportlicher Probleme demonstrativ

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hat seinem Fußball-Trainer Huub Stevens trotz anhaltender sportlicher Probleme demonstrativ den Rücken gestärkt. Über den Niederländer gebe es "null Diskussion", betonte Mateschitz in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung". Dabei hat Meister Red Bull Salzburg unter Stevens von den 13 bisherigen Pflichtspielen der laufenden Saison nur magere vier gewonnen.

"Die Situation ist nicht erfreulich. Aber derartige Tiefs machen alle irgendwann einmal durch", erklärte Mateschitz. Bei der 0:2-Niederlage am Donnerstag zum Auftakt der Europa League gegen Manchester City war der 66-jährige Milliardär nicht im Stadion gewesen. Zuvor war sein Team in der Champions-League-Qualifikation an Hapoel Tel Aviv gescheitert und hatte sich in der Liga gegen die Außenseiter Mattersburg (0:1) und LASK (0:0) blamiert.

Mitgrund für die aktuelle Misere könne eine nicht optimale Einkaufspolitik gewesen sein, gestand Mateschitz der "Kleinen Zeitung". Möglicherweise habe man zu spät eingekauft, sodass die Mannschaft nicht mehr rechtzeitig habe zusammenfinden können. "Die Neuen müssen sich integrieren, das kann durchaus Monate dauern", bestätigte Mateschitz. "Aber das ist halb so wild. Ich will auch gar nicht von einer großen Krise reden."

Gerüchte, wonach es im Verein intern Turbulenzen gegeben habe, wies der Eigentümer entschieden zurück. "Das höre ich zum ersten Mal. Und es stimmt auch sicher nicht. Die Chemie innerhalb der Mannschaft stimmt nach wie vor", versicherte Mateschitz. "Und wir werden ihr auch die Chance geben, sich hier selbst rauszuziehen." Die Frage über die Zukunft des Trainers stelle sich nicht. "Weil es null Diskussion über Stevens gibt", betonte Mateschitz. Der Niederländer hat bis Sommer 2012 Vertrag.

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