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Der Bayer macht Druck auf die FIFA © APA (dpa/Archiv)

Karl-Heinz Rummenigge will als Präsident der Vereinigung europäischer Fußball-Clubs (ECA) eine Reform des internationalen

Karl-Heinz Rummenigge will als Präsident der Vereinigung europäischer Fußball-Clubs (ECA) eine Reform des internationalen Spielkalenders erstreiten. "Nach Europa- und Weltmeisterschaften müssen wir zwei Monate ohne Länderspiele haben", forderte er im "Kicker". Zudem strebt der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München eine Versicherung aller Teamspieler bei Länderspielen und großen Turnieren an.

Konkret nannte der Ex-Nationalspieler die Streichung des ersten Saison-Länderspieltermins im August. Im Spielkalender des Weltverbandes FIFA werde "viel zugunsten der Verbände gemacht und wenig Rücksicht auf die Clubs und deren Interessen genommen", kritisierte Rummenigge.

Die ECA, der inzwischen fast 200 Clubs in Europa angeschlossen sind, verlangt zudem eine Versicherung der Profis bei Länderspielen, die im Falle von Verletzungen eine Gehaltsübernahme ermöglicht. Diese Versicherung soll bei langwierigen Verletzungen, die "über zwei, drei Monate" gehen, einspringen. Ab der vierten oder sechsten Woche sollte das Gehalt übernommen werden. "Die FIFA hat bei der Weltmeisterschaft 3,6 Milliarden Schweizer Franken eingenommen, da ist es doch nicht zu viel verlangt, wenn sie eine Versicherung zugunsten der Clubs für die Abstellung der Spieler abgeschlossen hätte", sagte Rummenigge.

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