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Die Linzer möchten auch gegen Graz jubeln © APA (rubra)

Das Wort "Krise" kommt im Sprachschatz des österreichischen Fußball-Bundesligisten LASK vor dem Bundesliga-Heimspiel am

Das Wort "Krise" kommt im Sprachschatz des österreichischen Fußball-Bundesligisten LASK vor dem Bundesliga-Heimspiel am Dienstag gegen Sturm Graz nicht mehr vor. Am Freitag wurde der Aufstieg ins Cup-Achtelfinale geschafft, davor gelangen überraschende Punktgewinne gegen Rapid (1:0) und Salzburg (0:0). "Die Situation ist deutlich besser geworden", erkannte Trainer Helmut Kraft.

Die positive Entwicklung nach fünf Niederlagen in den ersten fünf Runden soll nun gegen die Grazer prolongiert werden. "Sturm ist eine gute Auswärtsmannschaft und ein schwieriger Gegner, aber wir wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen. Man muss unser Selbstvertrauen erkennen können und man muss den Eindruck gewinnen, dass wir gewinnen wollen", forderte der Tiroler, für den Sturm nicht zu den Titelanwärtern zählt. "Aber da kann ich mich natürlich auch täuschen."

Kraft wird wohl erstmals in der Bundesliga den Mittelfeld-Zugang Klodian Duro von Beginn an einsetzen. "Er hat zuletzt im Cup und bei seinen Auftritten mit dem albanischen Nationalteam gezeigt, dass er in guter körperlicher Verfassung ist, und er hätte sicher auch kein Problem, gegen Sturm 90 Minuten zu spielen", vermutete der Coach.

Sein Grazer Kollege Franco Foda ist über die scheinbar gelungene Linzer Krisenbewältigung nicht verwundert. "Sie haben ja eine Mannschaft mit Qualität, da war es nur eine Frage der Zeit, bis sie punkten." Dennoch werde man vor dem LASK nicht in Ehrfurcht erstarren. "Wir haben schon oft bewiesen, dass wir auswärts gut spielen können, deswegen fahren wir mit einem gewissen Optimismus nach Linz", erklärte der Deutsche. Im Schatten der vielen überraschenden Punkteverluste von Salzburg, Rapid und Austria haben sich die Steirer auf Platz drei vorgeschoben.

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