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Pacult muss Heikkinen und Drazan vorgeben © APA (Hochmuth)

Rapid ist am Mittwoch in Ried darauf bedacht, in der Bundesliga nicht weiteren wichtigen Boden auf die Spitze zu verlieren. Der

Rapid ist am Mittwoch in Ried darauf bedacht, in der Bundesliga nicht weiteren wichtigen Boden auf die Spitze zu verlieren. Der Rekordmeister hatte in der Liga zuletzt zwei 0:1-Niederlagen (LASK, Austria) kassiert. Sieben Zähler liegen die Hütteldorfer bereits hinter Leader Innsbruck, sechs hinter Ried. Gegen die Innviertler hatten sie in der Vorsaison aber zehn von möglichen zwölf Punkten geholt.

"Ried war zuletzt ein guter Boden für uns, aber dort ist es immer schwer", erinnerte Rapid-Coach Peter Pacult, der nach dem im Elfmeterschießen erzitterten Cup-Aufstieg gegen die Austria Amateure (1:1) bereits vier Pflichtspiele vergeblich auf einen vollen Erfolg wartet. Vor allem vor dem Tor war es zuletzt nicht nach Wunsch gelaufen. In Ried könnte auch der neue Stürmerstar Jan Vennegoor of Hesselink Abhilfe schaffen. Der Niederländer kehrt nach einer Schweißdrüsenentzündung in den Kader zurück.

Neben Vennegoor of Hesselink kann Pacult auch wieder auf die zuletzt angeschlagenen Markus Katzer und Yasin Pehlivan zurückgreifen. Dagegen fehlt neben Defensiv-Abräumer Markus Heikkinen (Gehirnhautentzündung) und Christopher Drazan (Meniskus-OP) auch der erkrankte Verteidiger Hannes Eder.

Im Sturm stehen Pacult neben Vennegoor of Hesselink und Rene Gartler auch die beiden Ex-Rieder Hamdi Salihi und Atdhe Nuhiu zur Verfügung. "Die wären bei uns gut aufgehoben", scherzte Ried-Trainer Paul Gludovatz über seine ehemaligen Schützlinge. Das Abwandern zu einem Großclub könne er aber gut nachvollziehen. "Ich stehe zu dem, was unser Angebot ist. Wenn man bei uns aufzeigt, geht man in Österreich zu einem großen Club. Wenn man dort aufzeigt, geht man ins Ausland", erläuterte Gludovatz den üblichen Weg.

An der Ausgangslage habe sich durch die Tabellensituation nichts geändert. "Rapid ist gegen Ried in jedem Spiel Favorit", betonte Gludovatz. Der Qualitätsunterschied in den beiden Kadern begründe sich in der Dichte und den Leistungsschwankungen, denen vor allem junge Spieler unterworfen seien. "Ich hoffe auf ein Wellenhoch, sonst haben wir gegen Rapid kaum eine Chance", meinte der Rieder Erfolgscoach, der zuletzt gegen Innsbruck die erste Niederlage nach davor fünf Siegen in Folge hatte hinnehmen müssen.

Das Rieder Tor wird bis auf weiteres der Deutsche Wolfgang Hesl hüten. Nach Stammkeeper Thomas Gebauer (Kreuzbandriss) und dessen Ersatzmann Hubert Auer (gebrochener Daumen) hat sich auch Youngster Stefan Pointner schwerer verletzt. Auf der Bank sitzt damit der erst 19-jährige Pirmin Strasser.

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