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Jubel bei der Grazer Mannschaft © APA

Sturm Graz ist zumindest für 24 Stunden auf Platz zwei der Fußball-Bundesliga geklettert - punktgleich mit Leader Innsbruck. In

Die Linzer, die nach ihrem rabenschwarzen Start zuletzt gegen Rapid (1:0) und Salzburg (0:0) überrascht hatten, mussten hingegen die sechste Saisonniederlage hinnehmen. Auch die Sturmflaute (4 Tore in 8 Spielen) konnte in der fünften Partie ohne Treffer nicht behoben werden. Keine guten Vorzeichen vor den wichtigen Duellen gegen Mattersburg (Samstag auswärts, 2. Oktober in Linz).

Sturm, bei dem sich Feldhofer beim Aufwärmen eine Muskelblessur zugezogen hatte und durch Burgstaller vertreten wurde, dominierte schon in der ersten Hälfte klar. Die Steirer agierten diszipliniert, kamen kaum in Bedrängnis und gingen durch Kienast verdient in Führung: Nach einer Aktion über Hölzl, Kienast, Hölzl und Weber, kam der plötzlich völlig allein im 16er lauernde Stürmer zum Ball und erzielte mit einem Schuss ins lange Eck das 1:0.

Der LASK versuchte sich im Gegensatz zu den Partien gegen Rapid und Salzburg auch im Gestalten des Partie, hatte dabei aber kaum Erfolg. Die albanische Neuverpflichtung Klodian Duro, der erstmals von Beginn an spielte, arbeitete im Mittelfeld zwar emsig, konnte dem Spiel in Zusammenarbeit mit der schwachen Offensivabteilung aber keine Richtung geben. So wurden die Linzer in der ersten Hälfte lediglich aus einem Direktfreistoß Duros (10.) gefährlich, in der ersten Minute der Nachspielzeit prüfte nach der einzigen vom LASK herausgespielten Aktion Florian Metz aus Kurzdistanz Gratzei.

Nach dem Wiederanpfiff machten die Gäste dann ernst: Beim etwas kuriosen 2:0 wähnte Mandl bereits Metz als Zweikampfsieger gegen Szabics, der im Liegen aber noch den Ball erwischte und am kaum reagierenden Linzer Schlussmann vorbei ins Tor bugsierte (49.). Nur vier Minuten später gelang Hölzl aus rund 14 Metern bereits das 3:0, eine schnelle Aktion nützte der in der Mitte freigespielte 25-Jährige zu seinem ersten Saisontreffer (53.). Zu diesem Zeitpunkt hatte der LASK Emin Sulimani und Pablo Chinchilla-Vega bereits mit Muskelblessuren verloren.

Rene Aufhauser und Co. gaben sich zwar nicht auf, konnten aber keine Akzente mehr setzen. Kienast machte in der 71. Minute schließlich eine starke Vorstellung mit seinem zweiten Treffer perfekt: Der Ex-Norwegen-Legionär gab von der Mitte auf Hölzl ab und köpfelte dessen Flanke nur Augenblicke später zum 4:0-Endstand und seinem sechsten Saisontor in die Maschen.

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