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Mannschaft besser aufgestellt als vor 15 Monaten © APA (epa)

Nach dem schlechtesten Bundesliga-Start der Vereinsgeschichte glaubt Felix Magath schon jetzt nicht mehr an den Gewinn des

Nach dem schlechtesten Bundesliga-Start der Vereinsgeschichte glaubt Felix Magath schon jetzt nicht mehr an den Gewinn des deutschen Fußball-Meistertitels 2011 mit dem FC Schalke 04. "Diese Mannschaft wird den Titel nicht holen können. Aber sie ist die Basis dafür, dass dies in den nächsten drei Jahren gelingt", sagte der Trainer und Manager des Fußball-Erstligisten der "Sport Bild".

Schalke sei "besser aufgestellt als vor 15 Monaten. Deutlich besser", ergänzte Magath. Der 57-Jährige sparte in dem Interview aber auch heftige Kritik nicht aus. Er sprach von "hausgemachten Problemen, die dem FC Schalke schaden". Unter anderem gebe es im Verein Menschen, "die den neuen Weg vom ersten Tag an nicht so gerne gesehen haben. Das mag zwar ein normaler Reflex sein. Es macht die Arbeit aber nicht leichter."

Es sei ein Problem, dass der Club nicht einheitlich nach innen und außen auftrete. Im Verein machten "zu viele ihre eigene Politik". Erst wenn der Verein, der zuletzt 1958 unter dem legendären Wiener Trainer Edi Frühwirth deutscher Meister geworden ist, sich nicht mehr mit sich selbst beschäftige, sondern die Führung unterstütze, werde er stabil sein.

Eine "Panikmache" will Magath trotz des kapitalen Fehlstarts nicht mitmachen. Er räumte allerdings ein, in seiner bisherigen Amtszeit auch Fehler begangen zu haben. "Dazu stehe ich auch", ergänzte der Ex-Internationale. Er habe sich zu sehr darauf verlassen, dass im Club die Notwendigkeit für Veränderungen allen klar gewesen sei. "Ich hätte nicht nur die Mannschaft und die Menschen, die eng am Team waren, mitnehmen, sondern allen im Verein mehr Aufmerksamkeit widmen müssen", meinte Magath.

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