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Silva einer der Neuverpflichtungen der Citizens © APA (Archiv/Krug)

In der englischen Fußball-Premier-League steigt am Samstag das "Duell der Milliardäre". Manchester City, durch den arabischen

In der englischen Fußball-Premier-League steigt am Samstag das "Duell der Milliardäre". Manchester City, durch den arabischen Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan der reichste Club der Welt, empfängt im City of Manchester-Stadium den Titelverteidiger und Tabellenführer Chelsea, der dank der Finanzkraft des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch zum Top-Club in England aufgestiegen ist.

Abramowitsch hat Chelsea vor sieben Jahren übernommen und mittlerweile über 750 Millionen Euro in das Team an der Londoner Stamford Bridge gepumpt. Damit holte Chelsea, in der Zeit vor Abramowitsch nur einmal (1955) Meister, dreimal den Titel (2005, 2006, 2010). Mit einem makellosen Start hat Chelsea auch schon in dieser Saison die Rolle als Topfavorit bestätigt. Das Team von Trainer Carlo Ancelotti führt nach fünf Runden mit dem Maximum von 15 Punkten und der beeindruckenden Tordifferenz von 21:1. Im Liga-Cup setzte es für eine B-Elf zuletzt aber eine 3:4-Niederlage gegen Newcastle United und damit die erste Niederlage in einem Pflichtspiel seit April.

Ancelotti freut sich auf die erste große Bewährungsprobe. "Diese Art von Spielen machen die Premier League so stark", erklärte der Trainer, der möglicherweise auf den bisher vierfachen Torschützen Salomon Kalou und Mittelfeldspieler Yossi Benayoun wegen Verletzungen verzichten muss.

Der Start in die Meisterschaft ist für die "Citizens" aber nicht nach Wunsch geglückt. Nach zwei Siegen und zwei Remis aus den ersten fünf Spielen liegt ManCity mit acht Punkten auf Rang vier, bei einer Niederlage am Samstag würde der Rückstand auf Chelsea schon zehn Punkte betragen. Zudem haben Spieler-Interviews über Aufstellungen zuletzt für Irritationen gesorgt. Trainer Roberto Mancini will solche Geschichten nicht mehr in den Zeitungen lesen. "Ich will eine Mentalität wie bei Manchester United oder Chelsea, wo die Spieler verstehen, warum der Trainer Umstellungen vornimmt. Es ist unmöglich, ein Top-Team zu werden, wenn alle paar Tage ein Spieler in einem Interview beklagt, warum er 'heute nicht spielt'", meinte Mancini.

Chelsea (15 Punkte), das mit vier Zählern Vorsprung führt, bleibt nach dieser Runde auf jeden Fall Tabellenführer. Arsenal und Manchester United (je 11) könnten mit Schützenhilfe von ManCity aber aufschließen. Arsenal empfängt Aufsteiger West Bromwich mit dem Österreicher Paul Scharner, ManU gastiert bei den Bolton Wanderers.

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