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Die Tiroler sind das Team der Stunde © APA (Archiv/Stiplovsek)

Wacker Innsbruck peilt zum Abschluss des ersten Saisonviertels das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte an. Der mit 19

Wacker Innsbruck peilt zum Abschluss des ersten Saisonviertels das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte an. Der mit 19 Zählern in sieben Runden erfolgreichste Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte empfängt im Tivoli am Samstag den viertplatzierten SC Wiener Neustadt. Die Fans der Innsbrucker scheinen zuversichtlich, Trainer Walter Kogler warnte aber gerade deshalb vor zu großer Euphorie.

"Jeder hat erwartet, dass wir in Kapfenberg verlieren. Diese Aufgabe haben wir positiv erledigt. Aber jetzt erwartet jeder, dass wir gewinnen. Aber so leicht wird das nicht gehen", meinte der Kärntner. Er erwarte sich gegen die Niederösterreicher "ein hartes Stück Arbeit". Die Wiener Neustädter reisen mit zwei 3:0-Erfolgen gegen Kapfenberg und Mattersburg im Gepäck Richtung Westen. Nicht nur deshalb war Trainer Peter Schöttel optimistisch, auch in Tirol zu punkten. "Ich erhoffe mir schon, dass wir nicht mit leeren Händen nach Hause fahren."

Die Vorfreude in Innsbruck ist groß. Der Vorverkauf für die Partie läuft hervorragend und auch die Erwartungshaltung der Wacker-Fans ist nach saisonübergreifend 13 Runden ohne Niederlage dementsprechend gestiegen. Gerade darin lauert für Kogler aber die Gefahr, die eine solche Partie birgt. "Wir müssen konzentriert zur Sache gehen und unsere Chancen wie bisher nutzen", gab der Coach des Aufsteigers zu Protokoll.

Wacker ist nach acht Runden als einziges Team in dieser Saison noch ungeschlagen. Für einen Liga-Neuling ist dies eine bis dato einmalige Bilanz. 13 Zähler vor Meister Salzburg stehen die Tiroler an der Tabellenspitze und ließen bis dato kein Zeichen von Schwäche erkennen. Auch im Tivoli präsentierte sich die Mannschaft um Kapitän Marcel Schreter (6 Saisontore) mit drei Siegen und einem Remis hervorragend. Einzig Sturm Graz (2:2) holte einen Zähler und schoss Wacker dabei auch als einziges Team Tore.

"Innsbruck verdient allen Respekt für ihre Leistungen. Aber wir trauen uns trotzdem etwas zu. Übermannschaft ist Wacker keine", meinte Wiener Neustadts Coach Schöttel. Der Ex-Internationale konnte sich zuletzt darüber freuen, dass seine Elf Schlagzeilen aufgrund der Leistungen auf dem Spielfeld schrieb und die finanziellen Sorgen des Tabellenvierten damit vorerst ad acta legte. "Wir haben nun wieder eine ruhigere Phase und können uns auf das Sportliche besinnen", ist Schöttel darüber natürlich nicht unglücklich.

Die einzigen Duelle der beiden Mannschaften gab es in der Erste Liga-Saison 2008/09. Mit je einem Sieg und einem Remis ist diese dabei ausgeglichen. Im Vorspiel der Bundesliga-Partie bestreitet Österreichs Literatenauswahl auch ein Länderspiel. Ab 14.30 Uhr trifft die von Willy Kaipel gecoachte Auswahl auf die Schweizer Kollegen.

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