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Getrübte Stimmung zwischen den EM-Ausrichtern © APA (epa)

Ein angeblicher "Geheimnisverrat" über das Maskottchen der Fußball-EM 2012 hat knapp zwei Jahre vor Turnierbeginn zu schlechter

Ein angeblicher "Geheimnisverrat" über das Maskottchen der Fußball-EM 2012 hat knapp zwei Jahre vor Turnierbeginn zu schlechter Stimmung zwischen den Co-Gastgebern Polen und Ukraine geführt. Polens Sportminister Giersz habe vor wenigen Tagen in Warschau gesagt, das Maskottchen der EURO 2012 werde ein Zwillingspaar aus einem polnischen und einem ukrainischen Fußballer. Kiew reagierte enttäuscht.

"Wir hatten mit Warschau eigentlich vereinbart, dass die Öffentlichkeit erst im November informiert werden soll", sagte Markijan Lubkiwski vom ukrainischen EURO-Komitee. Giersz verriet zwar keine Details, der Minister sagte aber auf wiederholte Anfragen von Journalisten, das EURO-Maskottchen stelle zwei Fußballer dar. Er soll zudem angedeutet haben, dass ihm das Motiv nicht gefalle. "Wir sind überrascht von diesen Informationen", sagte Lubkiwski in Kiew. Alle Details würden am 17. November am Rande des Spiels Polen gegen die Elfenbeinküste in Posen bekanntgegeben.

Das Logo für 2012 ist bereits länger bekannt: Zwei Blumenkelche in den Nationalfarben der Veranstalterländer Polen und Ukraine sowie ein blühender Ball werden das Markenzeichen sein. Dazu kommt der Slogan "Creating history together" ("Gemeinsam Geschichte schreiben").

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