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Favoritner sind auswärts stärker als in Favoriten © APA (Leodolter)

Die Austria hat wieder Tuchfühlung mit der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga aufgenommen - nicht zuletzt dank ihrer

Die bisher letzte Auswärtsniederlage datiert vom 14. März, als Rapid im Hanappi-Stadion mit 2:0 die Oberhand behalten hatte. "Im Moment läuft es so wie in der letzten Saison. Wir bekommen keine Gegentreffer, machen ein oder zwei Tore, und so gewinnt man halt", lautete die trockene Analyse von Karl Daxbacher.

Der Trainer hatte seine Mannschaft mit einem Video vom 4:0 der "Blackies" in Linz gegen den LASK auf die Partie eingestimmt. "Das hat offenbar gefruchtet", freute sich der Niederösterreicher. Entscheidender Sieg-Faktor sei die technische Überlegenheit gewesen.

Am Ende stand wie in den drei vorangegangenen Partien die Null, was laut Daxbacher auch an Goalie Robert Almer lag. Der Steirer rutsche aufgrund einer Verletzung von Heinz Lindner in die Mannschaft und dürfte sich nun nach vier Pflichtspielen ohne Gegentor das Einser-Leiberl gesichert haben.

Sieggarant war neben Almer vor allem Zlatko Junuzovic, der an seinem 23. Geburtstag seinen zweiten Bundesliga-Doppelpack erzielte. "Wer die Tore macht, ist egal, Hauptsache wir gewinnen", erklärte der Mittelfeldspieler, der seine Kollegen nach dem Erfolgserlebnis auf ein Getränk einlud. "Aber die Runde hätte ich sowieso gezahlt, weil ich Geburtstag habe."

Keine Feierlaune verspürte Mario Haas, obwohl er seinen 400. Bundesliga-Einsatz für Sturm Graz verbuchte. "Wir hatten zu viel Respekt und sind nicht als Mannschaft aufgetreten", ärgerte sich der Sturm-Veteran.

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