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"2022" ist wohl bald aus dem Logo zu streichen © APA (epa)

Die Fußball-WM 2018 wird aller Voraussicht nach erstmals seit der Endrunde in Deutschland wieder in Europa stattfinden. Der

Die Fußball-WM 2018 wird aller Voraussicht nach erstmals seit der Endrunde in Deutschland wieder in Europa stattfinden. Der englische Bewerbungschef David Dein erklärte am Dienstag in London, er sei sicher, dass die USA in Kürze ihre Kandidatur für 2018 zurückziehen und sich auf 2022 konzentrieren würden. Im Gegenzug wolle sich England nur noch für 2018 bewerben. Interesse hat auch Russland.

Die FIFA vergibt am 2. Dezember in Zürich die Turniere für 2018 und 2022. Kombinierte Bewerbungen liegen der FIFA außerdem von Spanien und Portugal sowie aus den Niederlanden und Belgien vor. Kandidaten für das Turnier in zwölf Jahren sind neben den USA mit Katar, Südkorea, Japan und Australien nur außereuropäische Länder. "Wir sind nicht wirklich an 2022 interessiert", sagte Dein.

Alle Bewerber sind zumindest formal für beide Endrunden im Rennen, doch die asiatischen Länder konzentrieren sich auf 2022, während die Europäer ihren Fokus auf 2018 legen. Dein unterstrich, der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Michel Platini, wolle das Turnier erstmals seit zwölf Jahren wieder in Europa haben. Nach der vergangenen WM in Südafrika ist 2014 Brasilien zum zweiten Mal nach 1950 Gastgeber.

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