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Pacult stellt Besiktas über Rapid © APA (Archiv/Neubauer)

Auf den SK Rapid wartet am Donnerstag (19.00 Uhr/live Puls4 und Sky) in der Fußball-Europa-League der nächste schwere Brocken.

Auf den SK Rapid wartet am Donnerstag (19.00 Uhr/live Puls4 und Sky) in der Fußball-Europa-League der nächste schwere Brocken. Die mit einem 0:3 beim FC Porto in die Gruppenphase gestarteten Hütteldorfer treffen im ausverkauften Wiener Happel-Stadion auf den türkischen Spitzenclub Besiktas Istanbul, der zum Auftakt einen 1:0-Heimsieg über ZSKA Sofia feierte.

"Besiktas gehört zu den vier, fünf großen Vereinen in der Türkei, spielt regelmäßig um den Titel und in internationalen Bewerben. Diese Mannschaft ist über uns zu stellen", erklärte Trainer Peter Pacult mit Hinweis auf namhafte Besiktas-Kicker wie Guti, Ricardo Quaresma oder Fabian Ernst. Der 33-jährige Guti fehlte zuletzt am Wochenende verletzungsbedingt, sollte aber bis zum Rapid-Match fit sein, dafür fehlt ÖFB-Teamspieler Ekrem Dag wegen einer Zehenverletzung.

Entscheidend werde sein, bei Ballbesitz der Türken klug zu attackieren und selbst in der Offensive aktiv zu werden, und das mit möglichst wenig Ballverlusten. So unterlegen wie in Portugal werde man diesmal aber nicht sein. "Porto steht sicher noch eine Stufe über Besiktas", vermutete der Coach, dessen Club alle drei bisherigen Europacup-Heimspiele gegen den 13-fachen türkischen Meister gewonnen hat.

Sollte seine Mannschaft gegen Besiktas eine Niederlage kassieren und damit erstmals nach vier Europacup-Heimspielen als Verlierer vom Platz gehen, wäre die Chance auf einen Aufstiegsplatz wohl vorzeitig dahin. "Aber ich habe voriges Jahr nicht von Platz zwei gesprochen und tue das auch heuer nicht. Vor einem Jahr haben wir fünf Punkte geholt, jetzt ist es mein Ziel, mehr Punkte zu holen", erklärte Pacult.

Markus Heikkinen hat nach überstandener Gehirnhautentzündung zwar wieder mit dem Aufbautraining begonnen, ist für Donnerstag aber noch kein Thema. Stefan Kulovits ist wegen einer Knöchelverletzung fraglich, außerdem kommt die Partie für Flügelspieler Christopher Drazan nach einer Meniskusoperation zu früh.

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