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Huub Stevens ist vor Posen gewarnt © APA (Archiv/Fohringer)

Verlieren verboten. Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg muss am Donnerstag (21.05 Uhr/live Sky) in der Europa League

Verlieren verboten. Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg muss am Donnerstag (21.05 Uhr/live Sky) in der Europa League bei seinem polnischen Pendant Lech Posen reüssieren, will man in der Europa League nicht früh mit schlechten Karten dastehen. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Topfavorit Manchester City muss in Polen zumindest ein Punkt her.

Die Polen haben in der laufenden Saison von drei Europacup-Heimspielen gegen Inter Baku, Sparta Prag (jeweils 0:1) und Dnjepr Dnjepropetrowsk (0:0) noch kein einziges gewonnen - und dabei nicht einmal ein Tor erzielt. Unterschätzen wollen die Bullen Lech dennoch auf keinen Fall. "Wir haben in der Meisterschaft zuletzt nicht viele gute Ergebnisse gebracht", gestand Salzburg-Trainer Huub Stevens. "Aber das wird ein ganz anderes Spiel."

Immerhin hatte Posen zum Europa-League-Auftakt mit einem 3:3 bei Juventus Turin überrascht, befindet sich damit im Gegensatz zur nationalen Liga (Platz zehn mit acht Punkten Rückstand) in einer guten Ausgangsposition. "Posen hat bei Juventus hervorragend gespielt", erinnerte Stevens. "Sie haben eine junge, sehr bewegliche Mannschaft." Und den Heimvorteil im völlig umgebauten, mit 43.000 Zuschauer ausverkauften Stadion Miejski auf ihrer Seite.

Im Sturm könnte Roman Wallner ein Problemlöser sein. Der ÖFB-Teamstürmer macht sich nach seinem Goldtor gegen Ried (1:0) Hoffnungen, den zuletzt bemühten, aber glücklosen Neuzugang Joaquin Boghossian als Solospitze abzulösen. Stevens dürfte weiterhin auf sein 4-1-4-1-System setzen.

Bei Posen ist derzeit der Lette Artjoms Rudnevs der gefeierte Held, hatte er doch mit drei Toren gegen Juventus im Alleingang einen Punkt gerettet. Mit vier Treffern ist der 22-Jährige auch in der Liga bester Schütze von Lech. Spielmacher ist der Bosnier Semir Stilic, Abwehrchef Kapitän Bartosz Bosacki. Verzichten muss Trainer Jacek Zielinski wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk lediglich auf den polnischen Teamspieler Tomasz Bandrowski.

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