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Im Hinspiel erlöste Roman Wallner die Salzburger © APA (Krugfoto)

Aus dem Europa-League-Donnerstag sind die heimischen Starter Salzburg und Rapid mit leeren Händen hervorgegangen, am Sonntag

Aus dem Europa-League-Donnerstag sind die heimischen Starter Salzburg und Rapid mit leeren Händen hervorgegangen, am Sonntag haben beide Teams die Gelegenheit, in der zehnten Runde der Fußball-Bundesliga erfolgreiche Vergangenheitsbewältigung zu betreiben. Der Meister will sich in Ried schadlos halten (18.30 Uhr), die Wiener müssen bei Kapfenberg (16.00/live ORF) antreten.

"Wir müssen jetzt die Köpfe freibekommen", forderte Salzburg-Coach Huub Stevens nach der 0:2-Auswärtsniederlage bei Lech Posen, die bei Trainer und Mannschaft für große Enttäuschung sorgte. Nun sollen beim Tabellenzweiten drei Punkte her, nachdem schon das "Hinspiel" am vergangenen Samstag mit 1:0 gewonnen wurde. In der Heimpartie hatte Salzburg aber viel Mühe, das entscheidende Tor durch Roman Wallner fiel schließlich aus klarer Abseitsposition und sorgte für Ärger bei den "Wikingern", die sich um den Lohn ihrer Arbeit gebracht fühlten.

Dennoch ist man im Innviertel derzeit vor allem mit sich selbst beschäftigt ob der denkbar dünnen Personaldecke. Zu den vier Verletzten gesellten sich noch die Gesperrten Florian Mader und Jan-Marc Riegler, Trainer Paul Gludovatz kann der Situation aber auch Positives abgewinnen. "Wir rücken da noch viel näher zusammen", sagte der Burgenländer, dem wohl zum ersten Mal seit Ende Juli wieder sein Abwehrroutinier Oliver Glasner zur Verfügung stehen wird.

Rapid-Coach Peter Pacult will in Kapfenberg auf "die gute Leistung" vom Spiel gegen Besiktas Istanbul aufbauen. "Die Enttäuschung ist da, das ist keine Frage", meinte Pacult nach dem 1:2 im Happel-Stadion, "aber jetzt müssen wir uns voll und ganz auf Kapfenberg konzentrieren". Am vergangenen Samstag hatte man allerdings selbst vor eigenem Publikum gegen den Außenseiter aus der Steiermark seine liebe Not, erst ein Treffer von Vennegoor of Hesselink in der 93. Minute sicherte nach zweimaligem Rückstand den Sieg.

Werner Gregoritsch, Trainer der in Wien auch spielerisch starken "Falken", glaubt nicht, dass sein Team von Rapids Niederlage gegen Besiktas profitieren kann. "Das sind Profis genug. Die stecken das schnell weg und sind froh, sich gleich wieder beweisen zu können", sagte der Steirer. Von seiner Truppe forderte er die Mobilisierung sämtlicher Reserven: "Wir müssen ein intensives Spiel abliefern, weil wir sonst gegen die individuelle Klasse von Rapid keine Chance haben."

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